19. bis 21. Mai 2017

Kultur- & Kongresszentrum
Liederhalle, Stuttgart

 

 

 

Musikschule goes Philharmoniker
Konzert

 

 

 

Konzert der Stuttgarter Philharmoniker mit jungen Solisten aus VdM-Musikschulen und dem Orchester der Stuttgarter Musikschule (geteilte Pulte)

 

Programm:     
W. A. Mozart: Ouvertüre zu „Die Entführung aus dem Serail“ KV 384
W. A. Mozart: Konzert für Oboe und Orchester in C-Dur KV 314
P. I. Tschaikovsky: Rokoko-Variationen für Violoncello und Orchester A-Dur op. 33
S. Rachmaninow: Rhapsodie über ein Thema von Paganini op. 43 für Klavier und Orchester

 

Dirigent: Dan Ettinger
Solisten: Lionel Martin (Violoncello), Robert Neumann (Klavier), Lena Grubisic (Oboe)

 

Veranstalter: Stuttgarter Philharmoniker in Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Musikschule

 


HINWEISE ZUM PROGRAMM

 


Jugendsinfonieorchester Stuttgart 

Das Jugendsinfonieorchester Stuttgart (JuSO) der Stuttgarter Musikschule bietet Jugendlichen aus der Region Stuttgart die Möglichkeit, die Werke des sinfonischen Repertoires für Streicher und Bläser in wöchentlichen Proben zu erarbeiten.

 
Foto: Stuttgarter Musikschule/Jugendsinfonieorchester

Die ca. 70 Instrumentalisten präsentieren 2-3 mal pro Jahr das erarbeitete Programm in öffentlichen Konzerten in und um Stuttgart. Das Jugendsinfonieorchester steht Instrumentalisten sowohl der Stuttgarter Musikschule als auch Externen ab ca. 14 Jahren offen. Besonders begabte junge Musiker können mit dem Orchester erstmals solistisch auftreten. Das Orchester hat seit 2007 eine „tutti pro“ Orchesterpatenschaft zusammen mit den Stuttgarter Philharmonikern.
Ein wichtiges Element der Orchesterarbeit sind Konzertreisen und Austauschprojekte. 2006 reiste das Orchester nach Australien und konzertierte in Brisbane, Sydney und Melbourne. Auf einer USA-Tournee im Sommer 2008 spielte das JuSO unter anderem Konzerte in Minneapolis, St. Paul und Chicago. Im Jahr 2010 reiste das JuSO nach Spanien, 2012 nach Brasilien und 2014 nach China.
2013 wurde das Jugendsinfonieorchester Stuttgart beim Deutschen Jugendorchesterpreis mit dem 2. Preis für sein Programm „Symphonic Cinema“ ausgezeichnet.


Alexander G. Adiarte (Leitung)

Der amerikanische Dirigent Alexander G. Adiarte wurde in Minneapolis, Minnesota in den USA geboren. Er hat Musikwissenschaft und Violine an der Yale University studiert und sein Diplom für Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn Bartholdy” in Leipzig erhalten. 2003 erhielt er ein Stipendium des „Tanglewood Music Center“, wo er an Meisterklassen mit Rafael Frühbeck de Burgos, Christoph von Dohnanyi, und Kurt Masur teilnahm. Außerdem arbeitete er mit Helmuth Rilling, Sylvain Cambreling, und Jorma Panula. Adiarte war Stipendiat der „Akademie Musiktheater heute” der Deutschen Bank und der Richard-Wagner-Stipendienstiftung.
Als Dirigent gastierte Adiarte mit der Philharmonie Baden Baden, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, den Stuttgarter Philharmonikern und der Staatsoper Stuttgart. Seit 2006 ist er Leiter des Sinfonieorchesters Leonberg. Seit  2012 ist Adiarte der Dirigent und künstlerische Leiter des Orchestervereins Stuttgart.
Seit August 2007 ist Adiarte Orchesterleiter der Stuttgarter Musikschule, wo er vier Orchester leitet: die Capella Piccola, das Streichorchester Stadtmitte, das Jugendsinfonieorchester Stuttgart und das Junge Kammerorchester Stuttgart.


Stuttgarter Philharmoniker

 
Foto: Stuttgarter Musikschule

Die Stuttgarter Philharmoniker wurden im September 1924 gegründet. Ein rascher künstlerischer Aufstieg ermöglichte bald das Engagement großer Dirigenten und Solisten wie Leo Blech, Carl Flesch, Hans Knappertsbusch, Hermann Abendroth, Fritz Kreisler, Carl Schuricht oder Felix Weingartner, ehe es 1933 zur Teilung des Orchesters kam. Die jüdischen und der größte Teil der ausländischen Musiker wurden entlassen. Ein Teil der Musiker kam zum Orchester des „Reichssenders Stuttgart“. Ein weiterer Teil arbeitete als „Landesorchester Gau Württemberg-Hohenzollern“ weiter.
Nach Kriegsende fanden sich hauptsächlich Mitglieder des ehemaligen Landesorches-ters unter dem Namen „Stuttgarter Philharmoniker“ wieder zusammen. Hermann Hildebrandt, Willem van Hoogstraten, Hans Hörner, Antonio de Almeida und Alexander Paulmüller waren die Chefdirigenten von 1949 bis 1972. Unter Hans Zanotelli, künstlerischer Leiter von 1972 bis 1985, entwickelten sich die Philharmoniker zu einem leistungsfähigen und renommierten Klangkörper. Folgerichtig war daher, dass im Jahre 1976 die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart das Orchester in ihre Trägerschaft übernahm. Mit Wolf-Dieter Hauschild, Chefdirigent von 1985 bis 1991, gewannen die Philharmoniker im In- und Ausland hohe Anerkennung. Carlos Kalmar (1991 bis 1995) und Jörg-Peter Weigle (1995 bis 2002) setzten die Tradition ihrer Vorgänger fort. Walter Weller, der dem Orchester seit Jahren eng verbunden ist, wurde im Oktober 2003 zum Ehrendirigenten ernannt. Nur wenige Wochen nach seinem letzten Konzert mit den Philharmonikern verstarb Walter Weller im Juni 2015. Von 2004 bis 2013 war Gabriel Feltz Chefdirigent der Stuttgarter Philharmoniker und Generalmusikdirektor der Landeshauptstadt Stuttgart. Im Herbst 2015 hat Dan Ettinger die Nachfolge übernommen. Für Management und Geschäftsführung zeichnet seit September 2001 Dr. Michael Stille als Intendant verantwortlich.
Neben den vielfältigen Aufgaben in mehreren Konzertreihen in seiner Heimatstadt spielt das Orchester regelmäßig in vielen Städten des südwestdeutschen Raumes und gibt jedes Jahr Gastspiele im In- und Ausland. Eine lange Tradition hat das musikpädagogische Engagement des Orchesters.
Im Februar 2007 erhielten Gabriel Feltz und die Stuttgarter Philharmoniker aus der Hand von Alexandre Rachmaninoff, dem Enkel des Komponisten, den erstmals vergebenen „Prix Rachmaninoff 2006“. In der Spielzeit 2005/2006 hatten sie als erstes deutsches Orchester einen Zyklus mit allen Sinfonien, den Klavierkonzerten und weiteren Orchesterwerken Rachmaninoffs aufgeführt.
Die künstlerische Arbeit des Orchesters ist durch Schallplatten-, Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentiert. Zuletzt erschienen Aufnahmen von Sergej Rachmaninoffs „Der Fels“ und „Die Toteninsel“, Alexander Skrjabins „Prométhée“ und die 1. und 3. bis 7. Sinfonie von Gustav Mahler sowie die DVDs „Maurice Ravel: La Valse, Beschäftigung mit einem Walzer“ und „Ottorino Respighi: Belkis, Königin von Saba“ mit der Erstaufnahme dieser Ballettmusik, alle unter Leitung von Gabriel Feltz. Zuletzt erschien eine CD mit Beethovens Sinfonien Nr. 3 und 5 unter Feltz‘ Leitung.
Seit 2017 nehmen die Stuttgarter Philharmoniker als einer von sechs Klangkörpern in Deutschland am Fünf-Jahres-Programm der Bundesrepublik „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“ teil.

 

Lena Grubisic 

Lena Grubisic (*1998 in Bühl) erhielt mit sieben Jahren ihren ersten Klavier- und Oboenunterricht an der Musikschule Bühl. Von 2014 bis 2016 wurde sie von Nikola Stolz, Stuttgart, unterrichtet und war zudem von 2015 bis Sommer 2016 Jungstudentin an der Musikhochschule Stuttgart. 
Seit 2008 nimmt Lena an Musikwettbewerben (Bühler Musikwettbewerb, „Jugend musiziert“) teil und erspielte sich auf Landes- und Bundesebene zahlreiche Preise in den Kategorien Klavier solo, Oboe solo, Duo Klavier und Gesang sowie Klavierbegleitung. 
2015 erhielt Lena einen Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben für ihren 1. Bundespreis Oboe Solo mit Höchstpunktzahl.
Im November 2016 bekam Lena den „Jugend Musik Preis Leonberg“ verliehen. 
Erste Orchestererfahrung sammelte sie u.a. im Schulorchester der Heimschule Lender, im Kammerorchester Achern-Bühl, dem Jugendorchester Baden-Baden, der Jugendakademie der Philharmonie Baden-Baden, dem Landesjugendorchester Baden-Württemberg sowie dem „vbw Festivalorchester“ Bad Wörishofen.
Meisterkurse bei Prof. Stefan Schilli, Prof. Diethelm Jonas und Prof. Ingo Goritzki ergänzen ihre bisherige Ausbildung.
Seit dem Wintersemester 2016/2017 studiert Lena an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Christian Schmitt Oboe im Hauptfach.


Lionel Jérémie Martin

Lionel Jérémie Martin (*2003) erhielt mit fünf Jahren seinen ersten Cellounterricht an der Tübinger Musikschule bei Joseph Hasten.
Seit 2012 spielt Lionel im Kammerorchester der Tübinger Musikschule, wo er seit letztem Jahr die Cellogruppe leitet. Ebenfalls seit 2012 ist er Mitglied des Celloensembles „+-12“ (Leitung Joseph Hasten). Mit diesem Ensemble unternahm er Konzertreisen in Deutschland, Frankreich und Spanien.
Lionel hat sowohl in der Kategorie Cello solo als auch in verschiedenen Kammermusikformationen (Streichtrio, Duo Geige/Cello, Klaviertrio/Klavierquartett, Besondere Besetzung, Neue Musik) bei „Jugend Musiziert“ mitgewirkt und stets erste Preise auf allen Ebenen des Wettbewerbs erzielt. 
2016 wurde Lionel aufgrund seiner hervorragenden Solowertung beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ in die Jürgen-Ponto-Stiftung aufgenommen, sein Klaviertrio erhielt den Bechstein-Preis für die beste Interpretation in Klavier-Kammermusik.
Sein Orchesterdebut mit dem Tübinger Kammermusikkreis unter der Leitung von Jochen Brusch gab Lionel im November 2016 mit dem Cellokonzert in C-Dur von Joseph Haydn.
Seit September 2016 spielt Lionel auf einem deutschen 4/4-Cello um 1900 (ohne Namen) der Deutschen Stiftung Musikleben.
Lionel besucht die 8. Klasse des Wildermuthgymnasiums in Tübingen (Musikzug) und erhält Cellounterricht bei Joseph Hasten an der Tübinger Musikschule und der Stuttgarter Musikschule.

 

Robert Neumann

Robert Neumann (*2001), in einer Musiker-Familie dreisprachig aufgewachsen, wurde seit seinem vierten Lebensjahr von Monika Giurgiuman über viele Jahre musikalisch betreut und an der Stuttgarter Musikschule unterrichtet.
Mit elf Jahren kam er als Jungstudent in die Klasse von Prof. Elza Kolodin an der Musikhochschule Freiburg – fünfzehnjährig ist er bereits regulärer Student. Weitere Studien führen ihn als Stipendiat regelmäßig an die Internationale Musikakademie im Fürstentum Liechtenstein. 
Robert ist Gewinner und Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe.
Robert wird von der Drews Stiftung sowie Stipendien der Deutschen Stiftung Musikleben, des Rotary Clubs und des Lions Club unterstützt.
Sein Orchesterdebüt mit dem Radiosinfonieorchester Stuttgart gab der junge Pianist im Alter von acht Jahren, später gastierte er u.a. beim Moscow Symphony Orchestra, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, den Stuttgarter Philharmonikern dem Sinfonieorchester Liechtenstein und dem Ensemble Esperanza.
Robert war Gast der „Vladimir Spivakov Foundation“ beim „Moscow Meets Friends“ Festival und „Kissinger Sommer“, bei den Schwetzinger Schlosskonzerten und „Fränkischen Musiktagen“, beim Europäischen KulturForum auf Schloss Mainau, „Klavierfestival Junger Meister“, Lucerne Festival, Interlaken Classics Bern, Next Generation Bad Ragaz, Klavier-Festival Ruhr und gemeinsam mit Sir Roger Norrington im Gesprächskonzert der Mozart Gesellschaft Stuttgart.

 

 

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