AG 19


Frühe musikalische Bildung

 

Musik lernen? Im Gegenteil!
Musikalische und körperbezogene Gegensatzpaare als Themen für künstlerisch-pädagogische Bildungsprozesse in der EMP

Referent: Prof. Werner Beidinger, Potsdam

 

 

Der Workshop beschäftigte sich mit Praxisbeispielen zu musikalischen und körperorientierten Parametern und dem Umgang mit den darin enthaltenen Kontrasten sowie Übergängen. Ist uns dieser bei den klassischen Parametern Dynamik, Tempo oder Tonhöhe bereits vertraut, so können Gegensatzpaare wie schwer/leicht, plötzlich/allmählich, hart/weich, Fortbewegung/Innehalten u.a. spannende Ausgangspunkte für qualitätsvolle Erfahrungen mit musik- und bewegungsbezogenen Phänomenen sein. Bezogen auf Modi oder rhythmisch-metrische Aspekte beschreibt Edwin Gordon dieses Prinzip als discrimination learning; der Workshop versuchte diese lerntheoretische Herangehensweise lustvoll und künstlerisch ambitioniert aufzugreifen und somit Praxisanregung für verschiedenste Zielgruppen und Altersstufen innerhalb der EMP zu sein.

 

Werner Beidinger studierte Instrumentalpädagogik (Klavier) und Elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik in Mannheim und absolvierte danach ein Studium der Musik- und Tanzerziehung am Orff-Institut der Universität Mozarteum in Salzburg. Dort schloss sich eine siebenjährige Lehrtätigkeit an. Lehrerfahrung an Musikschulen sammelte er in Hessen und Bayern. Im Jahr 1994 wurde Beidinger zum Professor für Elementare Musikpädagogik an die Universität Potsdam berufen. Seit 2003 ist er Vorsitzender der Orff-Schulwerk-Gesellschaft in Deutschland und Herausgeber der Zeitschrift „musikpraxis“ (Fidula). Werner Beidinger veröffentlicht zu spezifischen Themen der Musik- und Bewegungserziehung und folgt Einladungen zu Vorträgen, Workshops und Symposien in ganz Europa, Australien, Asien und den USA.

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