GRUSSWORTE
        

 

 

BUNDESREGIERUNG

 

Sehr geehrte Teilnehmerinnen, 
sehr geehrte Teilnehmer,
 
herzlich willkommen zum 25. Musikschulkongress, der Sie zum dritten Mal seit 1971 nach Berlin führt. Wo Menschen zusammenkommen, ist Musik nicht weit. Ob auf Geburtstagen, Hochzeiten oder Familienfeiern: Musik gibt uns die Möglichkeit, Freude auszudrücken und mit anderen zu teilen. Schon der griechische Philosoph Aristoteles wusste: „Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu bereiten.“ Den öffentlichen Musikschulen im Verband deutscher Musikschulen (VdM) gelingt es mit großem Erfolg, jungen Menschen den Zauber der Musik näherzubringen. 39.000 Lehrkräfte unterrichten an den Musikschulen pro Jahr über 1,4 Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Mit rund 76.000 Veranstaltungen begeistern sie zudem jährlich über 10 Millionen Zuhörerinnen und Zuhörer auf ihren Veranstaltungen. Zu diesem Erfolg trägt auch die vielfältige Zusammenarbeit der Musikschulen mit Kindertagesstätten und allgemeinbildenden Schulen bei. Musikschulen sind unverzichtbarer Bestandteil der kommunalen Bildungslandschaft und ein Grundpfeiler der musikalischen Bildung in Deutschland. 
 
Das Kongressmotto „Musik teilen – Menschen gewinnen!“ wird in den Musikschulen gelebt: beim gemeinsamen Musizieren in den Ensembles und dadurch, dass sie Menschen zusammenbringen – Jung und Alt, Menschen mit und ohne Behinderung, Einheimische, Zugewanderte und Asylsuchende. Die öffentlichen Musikschulen stehen allen offen. Sie bringen Menschen ins Gespräch, bauen Vorurteile ab, schaffen Gemeinsamkeiten und tragen so zu einer offenen, inklusiven Gesellschaft bei. Sie stärken Menschen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Musikalische Bildung trägt Kultur in Deutschland und macht unser Land stark und das, gerade weil die Musik, die gehört, gespielt und vermittelt wird, aus der ganzen Welt stammt. 
 
Das Bundesjugendministerium hat die Musikschulkongresse des VdM von Anfang an unterstützt. Wir tun das gern; denn sie geben immer wieder wichtige Impulse für die Musikschularbeit in Deutschland und darüber hinaus. Diese wertvolle Arbeit schätzen wir sehr. Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen anregenden Musikschulkongress, einen spannenden Austausch und viele neue Ideen, um auch zukünftig Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Freude an der Musik zu vermitteln und sie für das Musizieren zu gewinnen!
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Dr. Franziska Giffey
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

 


 

REGIERENDER BÜRGERMEISTER VON BERLIN

 

Liebe Musikpädagoginnen, 
liebe Musikpädagogen,


herzlich willkommen in Berlin, in Ihrer Hauptstadt. Es ist der 25. Musikschulkongress, zu dem Sie hier zusammenkommen. Ich gratuliere Ihnen zu diesem Jubiläum ganz herzlich.
Die Sprache der Musik ist universell. Sie verbindet Menschen aus aller Welt, schafft Verständigung und ist im Austausch der Kulturen ein wichtiges integratives Element. Das lässt sich immer wieder in großen und kleinen internationalen Musikprojekten erleben. Die zahlreichen Musikschulen in Deutschland sind die erste Adresse für die musikalische Bildung in den Kommunen und Städten unseres Landes. Sie sind gleichsam Orte frühkindlicher Musikerziehung wie der musikalischen Weiterbildung und des lebenslangen Lernens für Menschen jeden Alters. Kurzum: Die Musikschulen sind aus Deutschland nicht wegzudenken.


Auch in Berlin sind wir stolz darauf, in jedem Bezirk eine Musikschule mit vielfältigen Angeboten anbieten zu können. Die Musikschullehrerinnen und Musikschullehrer leisten hier jeden Tag Großartiges bei der musikalischen Bildung von Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Menschen. Auch an der guten Integration geflüchteter Menschen hat Ihre Arbeit einen beträchtlichen Anteil. Wir sind dankbar dafür, was Sie jeden Tag leisten.


Musikschulen stehen in Berlin wie auch an allen anderen Orten vor den Herausforderungen der Digitalisierung. E-Learning, Apps und digitale Angebote halten auch hier Einzug und verändern die Musikpädagogik an vielen Stellen. Sicher werden Sie Konzepte und Wege in die digitale Musikwelt auch auf Ihrem 25. Musikschulkongress diskutieren.


Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Jubiläumskongress mit vielen anregenden Gesprächen, regem fachlichen Austausch und einem schönen Aufenthalt in Ihrer Hauptstadt.

 

Michael Müller
Regierender Bürgermeister von Berlin

 


 

BUNDESVORSITZENDER VERBAND DEUTSCHER MUSIKSCHULEN

 

„Musik teilen – Menschen gewinnen!“ Dieses Motto zeigt in mehreren Perspektiven, was Musikschulen und ihre Lehrkräfte zu bewirken imstande sind. Ebenso wie beim Teilen von Zuwendung und Liebe bewirkt das Teilen von Musik in den Dimensionen von Mitteilen und vor allem von Mit-einander-Teilen, dass Musik mehr wird, zunimmt, sich verstärkt, wächst und verbreite(r)t. 


Musik gewinnt Menschen – Menschen gewinnen durch Musik. In diesen beiden Wirkungssträngen wird deutlich, dass Musik einerseits eint, dass Musik Gemeinschaft stiften kann, dass Musik mitnimmt und mitreißt, dass sie bewegt und Bewegung auslöst. Andererseits ist Musik für den einzelnen Menschen ein Gewinn: Musik ist anthropologisch konstitutiv, durch sie gewinnen Menschen eine Wahrnehmungs-, Erfahrungs- und Ausdrucksdimension, die sie mit der Welt in Verbindung setzt, die in ihnen selbst und zu anderen Resonanz erzeugt – im Plenumsvortrag von Hartmut Rosa werden wir dazu Einsichten gewinnen können.


Natürlich darf nicht darüber hinweg gesehen werden, dass Musik auch funktionalisiert und instrumentalisiert wird. Musik kann auch Distinktionsmerkmal sein, abgrenzen ebenso wie einschließen, aber eben auch vereinnahmen. Notwendig sind hier Differenzierungsvermögen und Wertungsfähigkeit. So nimmt dieses Motto die Musik in all ihrer Vielfalt in den Blick, unabhängig von ihrer Qualität, von Genres und Stilistiken, von Besetzungs- und Präsentationsformen, seien sie analog oder digital.


Diese Aspekte von musikalischer Qualität und individueller Souveränität in der Wahrnehmung und in der Gestaltung von Musik sind handlungsleitend für die Ziele der Musikschulen im VdM und der über 39.000 Lehrkräfte, die hier Tag für Tag ihre segensreiche pädagogische Arbeit leisten. Sie alle helfen Kindern und Jugendlichen und auch Erwachsenen auf dem Weg ihrer musikalischen Welterschließung und führen einfühlsam und kompetent auf dem jeweils individuellen musikalischen Weg zu vertiefenden Eindrücken und eigenständigem Ausdrucksvermögen.


Die Lehrkräfte stehen im Mittelpunkt dieser großen Fortbildungsveranstaltung des VdM – dieses Musikschulkongresses, der in diesem Jahr wie schon der allererste Kongress wieder in Berlin ausgerichtet wird. Welchen konkreten Herausforderungen und beruflichen Entwicklungen die Lehrkräfte der Zukunft sich gegenüber sehen, wird der zweite Plenumsvortrag von Ulrich Mahlert beleuchten.


Neben diesen Plenumsvorträgen wird in über 40 Arbeitsgruppen, mehreren Themenforen, in Präsentationen, 
Management-Angeboten, in der vorangehenden Trägerkonferenz und in einer den Kongress begleitenden großen Ausstellung eine bunte, spannende und auf die Zukunft gerichtete Palette von Themenfeldern offeriert, für die drei Kongresstage eigentlich noch zu kurz sind, um alle interessierenden Bereiche wahrnehmen zu können. Öffentliche Konzerte, besonders das Abschlusskonzert in der Staatsoper, und der Landesabend als Begegnungsinsel für die Teilnehmenden runden diesen bundesweiten musikpädagogischen Marktplatz der Möglichkeiten ab.


Dank für die Möglichkeit, den Kongress in dieser Form in Berlin durchführen zu können gilt der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ebenso danken wir den zahlreichen Berliner Helfern, ohne deren musikalische und organisatorische Unterstützung der Kongress nicht so ausgestaltet werden könnte.


Prof. Ulrich Rademacher
Vorsitzender des Verbandes deutscher Musikschulen

 

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(c) Verband deutscher Musikschulen e.V., www.musikschulen.de
gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
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