F 3

Dokumentation F 3


Themenforum

 

Augen auf – Kinder im Blick 
Kinderschutz und Präventionsarbeit in der kulturellen Bildung

Referentin: Sibylle Keupen, Aachen

 

 

Als Träger der kulturellen Bildung haben wir eine besondere Verantwortung für die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Im Zentrum der kulturpädagogischen Arbeit stehen die Stärkung der Persönlichkeit und die Förderung der kreativen Ausdruckskraft von Kindern und Jugendlichen. Dabei haben wir das Wohl und die positive Entwicklung des Kindes im Blick. Hierzu bedarf es Präventionskonzepte, die gemeinsam entwickelt wurden und auf allen Ebenen der Einrichtung gelebt werden. Neben der gesetzlichen Verpflichtung zur Vorlage des erweiterten Führungszeugnisses, braucht es aber mehr, um Kinder in unseren Einrichtungen zu stärken und zu schützen. Das Wissen um die Hintergründe von Kindeswohlgefährdung und
sexualisierter Gewalt trägt dazu bei, sichere Räume zu schaffen. Hierzu sind umfassende Informationen, Fortbildungen zur Sensibilisierung der Mitarbeitenden sowie klare Strukturen in der Einrichtung notwendig. Ein institutionelles Schutzkonzept bietet die Chance, sich umfassend mit dem Thema auseinanderzusetzen und dies in dem Alltag der Einrichtung umzusetzen. „Augen auf – Kinder im Blick!“ ist ein wichtiger Grundansatz, der im Leitbild der jeweiligen Einrichtung verankert und von Leitung sowie Mitarbeitenden getragen werden muss, um Kinder nachhaltig zu schützen. Dies ist eine Aufgabe, die als fester Bestandteil unsers Handelns implementiert werden muss.


Sibylle Keupen, Dipl. Pädagogin, Leiterin des Werk- und Bildungszentrums Bleiberger Fabrik in Aachen ist seit vielen Jahren im Bereich der Weiterbildung von Künstlerinnen tätig. Sie ist Stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes der Jugendkunstschulen.

VdM-Fortbildungen

Termine

Musikschulsuche

Finden Sie Ihre Musikschule

Musikschulsuche

Finden Sie Ihre Musikschule

(c) Verband deutscher Musikschulen e.V., www.musikschulen.de
gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend