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AG 40 |
Dokumentation AG 40 |
Anne Klare
Wenn wir uns mit unserem individuellen Atemrhythmus verbinden, dann öffnet sich unsere Stimme auf natürliche Weise und ganz mühelos. Aber nicht nur der Gesang profitiert: dieselben Wirkungen werden auch am Instrument spürbar.
Wer wünschte sich nicht zuweilen mehr Leichtigkeit für das Unterrichten und für das eigene Musizieren?
Der Schlüssel zu dieser Verbesserung liegt im Verständnis der zwei gegensätzlichen Atemtypen. Und durch die Beschäftigung mit den speziellen Übungen für Ein- und für Ausatmer kommen wir in Kontakt mit unserem Körper und mit unserem eigenen Klang.
Bei dieser AG wurden von Frau Klare die Prinzipien der bipolaren Atemarbeit vorgestellt, die von dem Geiger Erich Wilk entdeckt wurden. Außerdem gab sie praktische Anregungen für die Arbeit mit den Atemtypen, auch für den Schülerunterricht.
Man konnte verstehen, warum sich manche Bewegungsabläufe oder Körperhaltungen fremd anfühlen. Die bipolare Atemarbeit hilft uns Musikern diese Hindernisse aufzulösen.
Anne Klare ist Atem- und Dipl.-Gesangslehrerin in Münster. Sie integriert seit Jahren den „Erfahrbaren Atem“ nach Ilse Middendorf und die bipolare Atemarbeit nach Renate Schulze-Schindler erfolgreich in ihren Unterricht mit Sängern, Instrumentalisten, Sprechern und Schauspielern und gibt Seminare zum Thema Atem, Stimme und Bewegung.