26. bis 28. April 2013

Konzert- und Kongresshalle Bamberg

 

 

 


 

AG 10
          

 

Der Gruppenunterricht in der Suzuki-Methode
im ­Vergleich mit anderen Gruppenformationen

Referentin: Flora Gáll, Hof

 

Der Gruppenunterricht in der Suzuki-Methode findet immer in Kombination mit Einzelunterricht statt. Er konzentriert sich auf das Erlebnis des gemeinsamen Musizierens und vertieft dabei die Arbeit des Einzelunterrichts. In der Regel bestehen Suzuki-Gruppen aus sechs bis zwölf Kindern, die alle das gleiche Instrument spielen, und einer Klavierbegleitung. Ganz wichtig sind die „Großen Gruppenstunden“, bei denen die Instrumente wie z. B. im Streichorchester, gemischt auftreten können. Die im Suzuki-Gruppenunterricht zu arbeitenden Inhalte reichen von Übungen zur Technik der linken bzw. rechten Hand über Konzentrations- und Koordinationstraining bis zur Anregung und Schulung des musikalischen Ausdrucks. Durch die Gruppen-Dynamik kann jedes Kind (3- bis 4-Jährige) von Beginn an die Freude am gemeinsamen Musizieren kennenlernen und mit den Jahren immer mehr vertiefen. Dies kann und sollte die Motivation und Vorbereitung für Kammermusik sowie späteres Orchesterspiel sein.

 

Mit ihrer achtjährigen Tätigkeit in der Suzuki-Lehreausbildung und ihrer 19-jährigen Erfahrung als Suzuki-Lehrerin sowie Orchestermusikerin bei den Hofer Symphonikern schuf Flora Gáll  Einblicke in die Arbeit des regelmäßigen Gruppenunterrichts in der Suzuki-Methode und verglich diese mit den Anforderungen für das Musizieren in heterogenen Gruppen. Mit Kindern einer Suzuki-Gruppe der Musikschule der Hofer Symphoniker unterlegt sie die Theorie durch die Praxis.

 

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gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
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