26. bis 28. April 2013

Konzert- und Kongresshalle Bamberg

 

 

 


 

Hinweise zum Programm
        

 

Landes-Jugendjazzorchester Bayern

Das Landes-Jugendjazzorchester Bayern (LJJB), gegründet 1987 in Regensburg vom damaligen Musikschulleiter Richard Wiedamann, ist heute ein musikpädagogisches „Unternehmen“ unter dem Dach des Verbandes Bayerischer Sing- und Musikschulen, das die musikpädagogische Ausrichtung der Jazzförderung garantiert.


In jährlich vier einwöchigen Arbeitstreffen, die an verschiedenen Orten in Bayern stattfinden,  werden aktuell rund 400 aktive Mitglieder in drei klassischen Bigband-Besetzungen, bis zu vier Rhythmusgruppen und einem Gesangsensemble ausgebildet. Kompositions-, Arrangement- und Improvisationskurse sind feste Bestandteile der musikpädagogischen Arbeit.


Der künstlerische Leiter Harald Rüschenbaum kümmert sich gemeinsam mit einem festen Dozententeam erfolgreich um die Umsetzung des orchestereigenen musikpädagogischen Konzepts. Meist kommt es ganz ohne Noten aus und setzt auf die Wahrnehmung, das Zuhören und Miteinanderspielen. Die Mitglieder können sich mit der gesamten Bandbreite der Bigband-/Jazzliteratur auseinandersetzen. „Die jungen Musiker sollen nicht nur ihre musikalischen Kenntnisse, sondern ihre ganze Persönlichkeit kreativ weiterentwickeln“, erklärt Harald Rüschenbaum. Daher lege man viel Wert auf  Komposition, Arrangement und Improvisation und fördere die Mitglieder individuell.
Die Konzertbesetzung gibt im Jahr bis zu 20 Konzerte, musiziert in Gemeinschafts-projekten mit Musikern anderer Stilrichtungen, geht zudem auf Konzerttouren und spielt Tonproduktionen hauptsächlich eigener Kompositionen und Arrangements ein. Mittlerweile gibt es fünf CDs, die die herausragende Qualität der musikpädagogischen Arbeit dokumentieren.


Das Bayerische Jazzinstitut, ebenfalls in der Trägerschaft des VBSM, unterstützt die jazzpädagogische Arbeit wissenschaftlich, hilft bei der Entwicklung neuer Konzepte und stärkt die drei tragenden Säulen Jazzorchester, Fördermaßnahmen und Landeswettbewerb Jugend jazzt.


Das Orchester tritt nicht in Konkurrenz zu Bigbands oder Jazzorchestern allgemein bildender Schulen. Im Gegenteil will es die musikalische Unterrichtsarbeit an Schulen unterstützen und mit „dem, was der Jazz vermag“ ergänzen. Das LJJB sucht regelmäßig den Kontakt zu Schülern und Lehrkräften. Aus diesem Grund geht das LJJB mit Schulkonzerten und -workshops in die Schulen und bietet Lehrerfortbildungen wie den Workshop „Know How für Big Band Leiter“ an.


Einfluss auf die Nachwuchsarbeit nimmt das LJJB durch die Koordination der Fördermaßnahmen „Jugend jazzt“. Hierzu gehören die Einsteigerkurse „Jazz Juniors“, „Combo Kicks“ und „Jazz Vocal“ mit jährlich rund 300 Schüler und Studenten.


Der Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ zieht zusätzlich bis zu 500 junge Musiker pro Jahr an den Austragungsort in die Bayerische Musikakademie Marktoberdorf.


Der Begegnungscharakter steht beim Wettbewerb an erster Stelle. Dank der intensiven Vorbereitung bei den Fördermaßnahmen und der Möglichkeit, sich im Wettbewerb mit anderen zu vergleichen, können talentierte Musiker ab 16 Jahren über ein Vorspiel Mitglied des Jazzorchesters werden.


In allen Programmen der nationalen und internationalen Jazzfestivals findet man die Namen der aktiven und ehemaligen Mitglieder des LJJJB. Durch den guten Ruf der Ausbildung drängen zunehmend Studenten aus den Jazzabteilungen der bayerischen Musikhochschulen, aus privaten Instituten und aus den europäischen Jazzausbildungszentren in das LJJB. Viele der jungen bayerischen Jazzer haben einen festen Platz im BundesJazzOrchester.


Das Konzertprogramm spannt den Bogen von der klassischen Big Band Tradition bis hin zu modernen zeitgemäßen Kompositionen der Mitglieder.

 

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gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
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