Musikschulkongress '11
Musikschule - Bildung mit Zukunft

 

 

 

 

Plenum II

Dokumentation als Download

 

"Neue Heimat" zwischen JeKi und JuMu?

Zur Identität der Lehrkräfte in der Musikschule


Referent: Prof. Dr. Peter Röbke, Wien
 

 

Prof. Dr.
Peter Röbke
   Demographische Veränderungen, die neue Zielgruppen in den Fokus rücken lassen, kulturelle Umbrüche, die musikalische Werthierarchien in Frage stellen, bildungspolitische Entwicklungen, die Themen wie "Jedem Kind sein Instrument bzw. seine Stimme" oder "Musik in der Ganztagsschule" auf die Tagesordnung setzen, Propagierung neuer Formen des Lehrens und Lernens: Im Blick auf Geschichte und Gegenwart der Musikschule stellt sich die Frage, welche Identität ein Musikschullehrer in der Zukunft überhaupt noch entwickeln kann. Drohen entweder totale Überforderung oder Flucht in das Spezialistentum? Wandern Musikschullehrer zwischen den verschiedenen Einsatzfeldern von Schule, Musikschule, Musikvermittlung oder Kulturarbeit nur noch hektisch hin und her oder lässt sich weiterhin eine berufliche Kernidentität definieren und: Wie kann die Institution Musikschule dabei helfen?

Peter Röbke studierte Schulmusik, Musikwissenschaft, Germanistik und Erziehungswissenschaft in Essen und Bochum. War Chor- und Orchesterleiter, Geigenlehrer an mehreren Musikschulen, Assistent an der Hochschule der Künste Berlin, zehn Jahre Direktor einer Musikschule in Berlin, ist seit 1994 Professor für Instrumental- und Gesangspädagogik, seit 2006 Vorsitzender der Studienkommission für die Studienrichtung Instrumental- und Gesangspädagogik und seit Oktober 2010 Vorstand des Instituts für Musikpädagogik an der Wiener Musikuniversität.

Weitere Informationen zum Referenten:
Ständiger Mitarbeiter der Zeitschrift "Üben und Musizieren". Regelmäßige Lehrtätigkeit in Lissabon, London und Berlin. Lehrerfortbildung in Deutschland und Österreich sowie enge Zusammenarbeit mit einigen österreichischen Landesmusikschulwerken.
Wichtigste Veröffentlichungen: "Der Instrumentalschüler als Interpret. Musikalische Spielräume im Instrumentalunterricht" (Mainz 1990), "Vom Handwerk zur Kunst. Didaktische Grundlagen des Instrumentalunterrichts" (Mainz 2000), "Musikschule. Wozu?" (Atzenbrugg/Niederösterreich 2004), "Das Musizieren und die Gefühle. Instrumentalpädagogik und Psychoanalyse im Dialog" (Mainz 2008, gemeinsam mit Helmuth Figdor) sowie "Vom wilden Lernen" (Mainz 2009, Hrsg. gemeinsam mit Natalia Ardila-Mantilla).

 

 

 

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