13. Preisverleihung

Lange herrschte Unsicherheit – würde es 2021 in weiterhin andauernden Zeiten der Corona-Pandemie eine Live-Veranstaltung zur 13. Verleihung des VdM-Medienpreises LEOPOLD – Gute Musik für Kinder geben können? Das hieß – wie für so viele andere Kulturinstitutionen und Kunstschaffende in vergleichbarer Situation – Planungen und Vorbereitungen mit vollem Einsatz „als ob“ und immer damit rechnen, dass in letzter Sekunde die Absage nötig wird.

 

Vielleicht auch deswegen herrschte am 24. September dann im WDR Funkhaus am Wallrafplatz eine so besondere Stimmung, geprägt von Freude über und Dankbarkeit für die Möglichkeit zu persönlicher Begegnung und ein lange vermisstes Erlebnis vor Ort. Klaglos wurden vorab zu leistende schriftliche Besucherregistrierungen, 3G-Anforderungen und Maskenpflicht auf allen Wegen im Gebäude in Kauf genommen. Und obwohl der sonst zu diesem Anlass in den Vorjahren „randvolle“ Große Sendesaal Corona-bedingt nur mit zahlenmäßig deutlich reduziertem Publikum besetzt werden durfte – die gesperrten leeren Plätze füllten liebevoll und naturgetreu gefertigte Orchesterinstrumenten-„Pappkameraden“ des WDR –, knisterte es nur so vor freudiger Erwartung und aufgeregter Spannung.

 

Der Tag begann, wie seit 2001 Tradition, um 11 Uhr im Klaus-von-Bismarck-Saal mit einem Erzähl-Konzert für Kinder Kölner Grundschulen, zu dem auch alle Preisträger sowie ausgewählte Gäste eingeladen und gekommen waren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
Foto: © WDR/Langer

Held der diesjährigen musikalischen Bühnengeschichte für Kinder und Erwachsene war „Ratze-Fatze-Rüdiger – Eine kleine Ratte mit Pfiff“, erdacht und mit viel Verve vorgetragen von dem Schauspieler und Autor Andreas Ulich, in Musik gesetzt und lebendig und professionell aufgeführt von dem Cellisten Eduard Resatsch (Bamberger Symphoniker) und der Oboistin Nadine Resatsch (Konzerthausorchester Berlin), zusammen „Trio Colorit“.

 

 

 

 

 

 

 

 

Eingebettet in das von den Grundschulkindern mucksmäuschenstill und fasziniert mitverfolgte Bühnengeschehen und moderiert von Barbara Overbeck (WDR) war erneut die Vergabe des Sonderpreises POLDI der Kinderjury, 2021 nach einem neuen Kinderjury-Onlineverfahren erstmals gleich zweifach. Zwei dritte Klassen der GGS Hauptstraße Köln-Porz (Drachenklasse 3a und Eichhörnchenklasse 3b) sowie Schülerinnen und Schüler von Celloversum – Cello Big Band und dem Sinfonischen Jugendblasorchester der Rheinischen Musikschule der Stadt Köln hatten aus der Nominierungsliste des VdM ihren Lieblingssong aus der CD-Kategorie „Lieder für Kinder“ und ihre musikalische Lieblingsgeschichte ausgewählt. Stolz zeigten sich die Kinderjurymitglieder „ihren“ Preisträgern und den Zuschauern. Im Anschluss gab es noch ein Erinnerungsfotos auf dem Wallrafplatz auf den Stufen des Funkhauses.

Informationen zu den Preisträgern finden Sie unter:

https://www.musikschulen.de/projekte/leopold/uebersicht/poldi/index.html.

 

 

 

Foto: © WDR/Langer

Mit der Hauptpreisverleihung, ebenfalls wieder souverän moderiert von Barbara Overbeck (WDR), ging es um 14 Uhr weiter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In einer Kurzinterviewrunde schilderten Uta-Christina Biskup (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend), der VdM-Bundesvorsitzende Prof. Ulrich Rademacher und Prof. Karl Karst, Kulturbeauftragter des Intendanten des WDR, zunächst, welche Bedeutung dem LEOPOLD aus ihrer Sicht und auf dem Hintergrund ihres beruflichen Umfeldes zukommt und welche besonders schönen Erinnerungen sie mit dem Medienpreis verbinden. Schließlich kam die Idee zu dem Award seinerzeit ja aus den Reihen der VdM-Musikschulleiter, das Familienministerium unterstützt ihn seit seinen Anfängen 1995 mit der entscheidenden finanziellen Grundsicherung und der Kultursender WDR 3 gab dem LEOPOLD seit seiner zweiten Preisverleihung 1999 über die von dem bisherigen Wellenchef und dem Vorstandsvorsitzenden der INITIATIVE HÖREN, Prof. Karl Karst, eingerichteten Kulturpartnerschaften des Senders einen repräsentativen und öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungsrahmen.

 

Weiter ging es dann am 24. September mit der Präsentation der Gewinner des Wettbewerbs 2021/2022. Alle Jurygremien hatten diesmal in mehrfachen diskussionsfreudigen Online-Sitzungen ihre Favoriten gekürt.

 

 
 
Foto: © WDR/Langer

Als Vorsitzender der Jury zum neuen Sonderpreis Elementare Musikpraxis digital stellte Prof. Dr. Michael Dartsch (Hochschule für Musik Saar Saarbrücken) in sympathisch beschreibenden Erläuterungen und anhand ausgewählter Videoausschnitte die Sieger und mit einer Empfehlung Gewürdigten unter beispielhaften Formen digital gestützten Lernens im frühkindlichen bis zum Grundschulbereich vor. Mit diesem Sonderpreis setzt der VdM ein Zeichen für die Bemühungen der Elementaren Musikpädagogik um Erleichterung der schwierigen Zugangs-Situation für Kinder zu musikalischer Bildung in der Pandemie.

Informationen zu den Preisträgern finden Sie unter:

 https://www.musikschulen.de/projekte/leopold/leopold2021/index.html.

 

Als Videobotschaft aus Berlin schickte der Juryvorsitzende für den Sonderpreis LEOPOLD interaktiv, Matthias Krebs (Forschungsstelle Appmusik an der Universität der Künste Berlin), seine differenzierte Laudatio mit hör- und sichtbaren Beispielen.

Informationen zu den Preisträgern finden Sie unter:

 https://www.musikschulen.de/projekte/leopold/leopold2021/index.html.

 

 

16 CDs galt es dann für den Vorsitzenden der LEOPOLD-Hauptjury, Prof. Reinhart von Gutzeit (Ehrenvorsitzender des VdM, Direktor/ Emeritus des Salzburger Mozarteums), und die Projektleiterin des Medienpreises und Jurymitglied Dr. Hendrike Rossel noch in Wort, Bild und mit aussagekräftigen Hörtracks vorzustellen. In der Vorbereitung dazu hatte Jurymitglied Barbara Haack, die in den Vorjahren Mitpräsentatorin gewesen und in diesem Jahr kurzfristig verhindert war, tatkräftig Unterstützung geleistet. Die Bandbreite der ausgezeichneten Produktionen reichte hier erneut von besonders gelungenen Liedern für Kinder bis zu außergewöhnlichen Geschichten mit Musik.

 

Informationen zu den Preisträgern 

„ LEOPOLD Gewinner“ und Empfohlene Produktionen“ finden Sie unter der Startseite „LEOPOLD 2021“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Foto: © WDR/Langer

Die Übergabe der Preise nahmen im Anschluss nach einer kurzen Ansprache Uta-Christina Biskup und Prof. Ulrich Rademacher vor. In diesem Zusammenhang gab es noch eine Überraschung für Projektleiterin Dr. Hendrike Rossel. Sie verabschiedete sich nach über 26 Jahren mit dieser Preisverleihung 2021 aus dem Medienpreis LEOPOLD und wurde mit einer Ehrenurkunde für besondere Verdienste um den Preis, mit einem Ehren-LEOPOLD und einem Blumenstrauß gewürdigt.

 

 

 

 

 

Die stilvolle musikalische Umrahmung der Veranstaltung leistete die Berliner Band RUMPELSTIL mit Sängerin Blanche Elliz, Pianist Peter Schenderlein, Schlagzeuger Max Vonthien und Bandchef Jörn Brumme, die ihren Abschlusssong der scheidenden Projektleiterin widmeten.

 

 

 

 


Gewinner des Medienpreises LEOPOLD – Gute Musik für Kinder und der Sonderpreise "LEOPOLD Elementare Musikpraxis digital" und "LEOPOLD interaktiv"

13. Verleihung des Medienpreises LEOPOLD in Köln

 

Köln 24.09.2021. Kinder begeistern mit und für Musik, in Märchen, Liedern oder lustigen Geschichten – dafür steht seit 1997 der Medienpreis LEOPOLD des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM). Zehn Produktionen hat der VdM zusammen mit dem Bundesjugendministerium am 24. September 2021 im WDR Funkhaus Köln beim 13. Wettbewerb mit dem begehrten Gütesiegel für besonders „gute Musik für Kinder“ prämiert. Eine Expertenjury unter Vorsitz von Reinhart von Gutzeit, Ehrenvorsitzender des VdM und ehemaliger Rektor der Universität Mozarteum Salzburg, hatte zuvor aus über 150 Bewerbungen 16 Musiktonträger für die Empfehlungsliste ausgewählt. Erstmals wurden ebenfalls zwei Sonderpreise in der Kategorie „Elementare Musikpraxis digital“ für beispielhafte Formen digital gestützten Lernens im frühkindlichen bis zum Grundschulbereich mit dem LEOPOLD ausgezeichnet. Mit diesem Sonderpreis setzt der VdM ein Zeichen für die Bemühungen der Elementaren Musikpädagogik um Erleichterung der schwierigen Zugangs-Situation für Kinder zu musikalischer Bildung in der Pandemie. Zum zweiten Mal wurde auch der Sonderpreis „LEOPOLD interaktiv“ an die Hersteller von Musikapps und musikbezogener Webseiten für Kinder vergeben.

 

Die Gewinner des Medienpreises LEOPOLD 2021/2022 sind die CDs: „Ritter Rost und das magische Buch – Musical für Kinder“ (Annette Betz in der Ueberreuter Verlag GmbH), „Nenn mich nicht mehr Häselein! Café Unterzucker spielt Tierlieder“ (Café Unterzucker), „Die drei kleinen Schweinchen / König Karotte – Orchestermärchen für Sprecher und Kammerorchester“ (Coviello Classics), „WUM und BUM und die Damen DING DONG – nach dem gleichnamigen Buch von Brigitte Werner“ (Dabringhaus und Grimm Audiovision), „Das tapfere Schneiderlein – Klassische Musik und Sprache“ (Edition SEE-IGEL), „Dezemberpäckchen – Besondere Geschichten für besondere Tage im Dezember“ (Edition SEE-IGEL), „Die kleine Meerjungfrau” (Helbling Verlag GmbH), „Jin und die magische Melone – Eine musikalische Reise entlang der Seidenstrasse“ (Hug Musikverlage), „Hausmusik“ (Knallfrosch Musik) und „Willy Astor – Der Zoo ist kein logischer Garten (Kindischer Ozean 2)“ (Universal Music GmbH / Family Entertainment).

 

Gewinner des neuen Sonderpreises LEOPOLD Elementare Musikpraxis digital sind das Online-Hörspiel „Dodo auf der Suche nach der Musik – Ein musikalisches Hörspiel zum Mitmachen und Mitsingen“ (M3-Ohrenspielerei Marie-Kristin Burger / Marie-Theres Richtsfeld) und die Online-Videoreihe „Mucke.TV“ der Musikschule der Stadt Bad Salzuflen. Mit dem Sonderpreis LEOPOLD interaktiv wurde die Musikapp „Songs of Cultures – Sich in Musik, Kulturen & Sprachen verlieben mit Augmented Reality“ (A.MUSE – Interactive Design Studio) ausgezeichnet.

 

Der VdM-Vorsitzende Ulrich Rademacher und Uta-Christina Biskup vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend überreichten die Preise. Ulrich Rademacher sagte: „LEOPOLD  lernt! Beim 13. Wettbewerb wird es neben den von Eltern und Großeltern in der Vor-Weihnachtszeit immer wieder heiß erwarteten Empfehlungen von guten CDs und Musikapps für Kinder erstmals Auszeichnungen von besonders attraktiven Beispielen für digitales Lernen in der elementaren Musikpädagogik geben. Angesichts der Pandemie gewinnt medial unterstütztes Lernen und Erleben von Musik eine besondere Bedeutung! Gerade die Jüngsten waren von den Unterrichtsausfällen besonders betroffen. Denn gerade im Vor- und Grundschulalter werden Kinder von Musik angesteckt und begeistert, hier werden Wünsche wach, die Wunderwelt der Musik zu entdecken. Hier bieten gute Medien eine große Chance, das Aufholen zu unterstützen.“

 

Bundesjugendministerin Christine Lambrecht hob in ihrem schriftlichen Grußwort die Bedeutung des Medienpreises LEOPOLD hervor: „Das Angebot im Bereich Musik ist für Kinder riesig, hier ist es gut, sich an einem Gütesiegel orientieren zu können. Das ist der Medienpreis LEOPOLD – Gute Musik für Kinder. Seit 1997 begleitet das Bundesjugendministerium den Wettbewerb. Diese Auszeichnung ist seitdem zu einer wichtigen Richtschnur für Familien und Fachkräfte geworden.“

 

Bereits am Vormittag wurden im Rahmen eines Kinder-Erzähl-Konzerts „Ratze-Fatze-Rüdiger – Eine kleine Ratte mit Pfiff“ (Musik: Eduard Resatsch, Text: Andreas Ulich) mit dem Trio Colorit (Nadine  und Eduard Resatsch sowie Andreas Ulich) und moderiert von Barbara Overbeck die Sonderpreise POLDI der Kinderjury, bestehend aus der Drachenklasse 3a (Lieder) und der Eichhörnchenklasse 3b (Geschichten) mit ihrer Lehrerin Ursula Kerkmann von der GGS Hauptstraße Köln-Porz sowie den Schülerinnen und Schülern von Celloversum – Cello Big Band und des Jugendblasorchesters der Rheinischen Musikschule der Stadt Köln, überreicht. Die Sonderpreise POLDI der Kinderjury erhielten die CDs „Drachenkind“ (Lauschelieder) und „Willy Astor – Der Zoo ist kein logischer Garten (Kindischer Ozean 2)“ (Universal Music GmbH / Family Entertainment).

 

Der LEOPOLD wird seit 1997 alle zwei Jahre vom Verband deutscher Musikschulen mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vergeben. Er gilt als eine der wichtigsten deutschen Auszeichnungen für Musiktonträger für Kinder. Partner des LEOPOLD sind das Kulturradio WDR 3, die INITIATIVE HÖREN e.V. sowie für den Sonderpreis „LEOPOLD interaktiv“ die Forschungsstelle Appmusik der Universität der Künste Berlin.

Alle Preisträger des Medienpreises LEOPOLD 2021/2022 mit Hörbeispielen sind veröffentlicht unter https://www.musikschulen.de/projekte/leopold/leopold2021/index.html
Die Liste der Preisträger: Preisträger Medienpreis LEOPOLD 2021/2022

Die kommentierte Preisträger- und Empfehlungsliste erscheint im Oktober 2021 und kann bestellt werden beim VdM (Plittersdorfer Straße 93, 53173 Bonn, vdm( at )musikschulen.de).

 


 

LEOPOLD ein Gütesiegel

Der LEOPOLD wird von einer Fachjury – ggf. auch mehrfach – vergeben. Die Entscheidungen des Jurygremiums sind unanfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Auszeichnung wird auf mehreren Ebenen verliehen. Entsprechende Signets stehen den Produzent(inn)en der prämierten Produktionen für ihre Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung.

 

 

 

 

Den LEOPOLD – Medienpreis des Verbandes deutscher Musikschulen erhalten die Wettbewerbsgewinner im Segment CDs/DVDs.

 

 

 

 

Das Prädikat „Empfohlen vom Verband deutscher Musikschulen“ zeichnet weitere sehr gute und empfehlenswerte CD- und DVD-Produktionen als „Gute Musik für Kinder“ aus.

 

 

 

 

 

 

 

Den Sonderpreis POLDI vergibt die Kinderjury für ihren Favoriten aus dem Kreis der nominierten CD- und DVD-Produktionen.

 

 

 

 

 

 

 

Der Sonderpreis LEOPOLD interaktiv zeichnet Musikapps und Online-Formate aus, die Kindern kreativ-gestalterische Zugänge zum gemeinsamen Musizieren eröffnen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Sonderpreis Elementare Musikpraxis digital wird für beispielhafte Formen digital gestützten Lernens in der Elementaren Musikpädagogik vergeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der LEOPOLD hilft Eltern, Großeltern, Pädagog(inn)en und Musikalienhandlungen, sich im unüberschaubaren Markt für Kinder zurechtzufinden. Fachzeitschriften für Musik und Pädagogik, auch Presse und Rundfunk, greifen die LEOPOLD-Empfehlungen als Service für ihr Publikum auf.

 

 

 
In Zusammenarbeit
mit dem

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Kulturpartner
        
 

 
   

 
   

 


Service:  

 

 

DVD "LEOPOLD - Gute Musik für Kinder" zur Preisverleihung

Interviews, Live-Mitschnitt "Ritter Rost trifft LEOPOLD"

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Online-Bestellung

 


 

Stimmen zum Medienpreis LEOPOLD:

"Der LEOPOLD als neues Gütesiegel" (test 1/98)

1997 wurde der LEOPOLD vom Verband deutscher Musikschulen (VdM) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend als Qualitätszeichen für besonders empfehlenswerte Musik für Kinder auf CD, MC und CD-Rom ins Leben gerufen.
Der Medienpreis wurde vom Start weg zu einer begehrten Auszeichnung, um die sich die Tonträgerbranche alle zwei Jahre bewirbt.
Natürlich wünschen wir uns alle, dass unsere Kinder möglichst oft Musik authentisch, hautnah, "live" erleben. Ist es doch mittlerweile eine anerkannte Tatsache, dass die musikalischen Erfahrungen der ersten Lebensjahre entscheidend sind für das spätere Verhältnis eines Menschen zur Musik und sogar noch weitergehend für seine gesamte Persönlichkeitsentwicklung. Sprachvermögen, geistige und emotionale Fähigkeiten, Kreativität und Sozialverhalten sind offensichtlich eng mit intensiver Musikerfahrung verknüpft. Dass es in diesem Zusammenhang alles andere als gleichgültig ist, mit welcher Musik ein Kind in Berührung kommt, lässt sich nachvollziehen.
Die Familie, die Spielgruppe, Musikunterricht, Kinderkonzerte, die ihr junges Publikum altersgerecht ansprechen und aktiv in das Bühnengeschehen mit einbeziehen, können solche Orte lebendigen Musikerlebens sein. Im Alltag der meisten Kinder jedoch spielt vor allem die mediale Vermittlung von Musik über Hörfunk, Fernsehen, Musikkassetten und CD eine Rolle. In nahezu unüberschaubarer Fülle bieten Verlage und Tonträgerindustrie ihre Produkte für die jüngste Käufergeneration an, sogar Ungeborene und Säuglinge werden schon mit Klängen "aus der Konserve" bedacht.

 

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"LEOPOLD – ein Preis zum Hinhören" (Schulbibliothek aktuell)

Auf diesem Hintergrund hilft der LEOPOLD Eltern, Pädagogen und Musikalienhändlern, sich im umsatzstarken Markt für Kinder zurechtzufinden. Fachzeitschriften für Musik und Pädagogik, auch Presse und Rundfunk greifen die LEOPOLD-Empfehlungen als Service für ihr Publikum auf.
Im CD- oder Musikaliengeschäft erleichtert der LEOPOLD den Händlern die Beratung und den Eltern die Auswahl. Bibliotheken und Mediatheken haben den LEOPOLD als Qualitätszeichen zur Bereicherung ihrer Bestände für Kinder entdeckt. Musikschullehrer, Kindergarten- und Grundschulpädagogen orientieren sich am LEOPOLD, wenn sie geeignete Musikmedien für Spiel und Unterricht suchen.
Ohne von vornherein nach bestimmten Genres oder Musikstilen zu trennen, zeichnet der LEOPOLD Musik-Hörmedien aus, deren klare Zielgruppe die Kinder sind. Die aus Experten aus verschiedenen Bereichen des Musiklebens zusammengesetzte unabhängige Jury bewertet künstlerische Aspekte, Fantasie, Originalität und technische Qualität. Auch ggf. vorhandene Begleitmedien wie Bücher oder Noten können in die Bewertung eingehen.

 

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"Der LEOPOLD – ein hoher Maßstab für all jene Produzenten, die es sich nicht zu leicht machen wollen" (WDR 3 Musikszene)

Die LEOPOLD-Broschüre, in der die Preisträger aus allen Wettbewerbsjahren mit ihren Produktionen vorgestellt werden, macht den LEOPOLD deutschlandweit bekannt und ist einer der "Bestseller" des VdM. Die Broschüre ist kostenlos, berechnet werden lediglich Versand- und Verpackungskosten nach Aufwand.
Nach den Jahren 1997 bis 2019 wurde der LEOPOLD am 24. September 2021 im WDR-Funkhaus Köln zum dreizehnten Mal für "Gute Musik für Kinder" vergeben.


Seit 2001 ist der WDR mit seiner Hörfunkwelle WDR 3 "Kulturpartner" des VdM.
"In Sachen Gute Musik für Kinder ziehen der VdM und der WDR an einem Strang" (Prof. Karl Karst, bis 2021 Wellenchef WDR 3).

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