21.11.2017 | Musikschule der Stadt Neu-Ulm

60 Jahre und kein bisschen leise

Uraufführung des Musicals „Das große Lampenfieber“ zum Jubliäum der Musikschule Neu-Ulm

60 Jahre und kein bisschen leise … So könnte man den aktuellen Stand der Musikschule Neu-Ulm bezeichnen, wenn man die Veranstaltungen anlässlich dieses Jubiläums anschaut. Angefangen vom Kinderkonzert, über ein Spezial-Dozentenkonzert bis zu einer 50er Jahre Party inklusive einer eigens dafür zusammengestellter Dozentenband war im Oktober für jeden etwas dabei, um mitzufeiern. Natürlich durfte auch ein Festakt nicht fehlen, bei dem unter anderem auch ehemalige Musikschulschüler, die jetzt Profis sind, auftraten. Außerdem waren sowohl „Jugend musiziert“- Preisträger als auch ein eigens dafür gegründetes Projektensembles zu hören. Ein besonderes „Schmankerl“ beendet dann im Dezember das Jubiläumsjahr: Die Uraufführung des Musicals „Das große Lampenfieber“, das eigens für diesen Anlass von Jens Blockwitz und Markus Munzer-Dorn geschrieben wurde.

 

Zur Geschichte der Musikschule:

 

 

1957 als Albert-Greiner-Singschule mit drei Lehrkräften beginnend gegründet, hat sich die Einrichtung – zunächst 1963 über die Hinzunahme von einzelnem Instrumentalunterricht – ab 1969 in die „Musikschule der Stadt Neu-Ulm“ umbenannt. Damit entsprach sie auch den Ansprüchen, alle gängigen Orchester- und Hausmusikinstrumente anzubieten und hat sich zu einer den Richtlinien der „Bayerischen Musikschulverordnung“ entsprechenden voll ausgebauten Musikschule entwickelt.

 

Schon früh war es ein Anliegen, neben der Breitenförderung speziell den begabten Schülerinnen und Schülern mit der Austragung des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ direkt in der Musikschule eine Motivation zu schaffen und diese Begabungen in besonderem Maße zu fördern. Aber auch die motivierende Mitwirkung in einem Ensemble oder Orchester wurden frühzeitig erkannt und schon in der Festschrift zum 25-jährigen Jubiläum vom Schulleiter Willy Grimm beschrieben.

 

So wuchs der Instrumentalbereich unter dem zweiten Schulleiter Fritz Pilsl stark an und stellte damit auch gesteigerte Anforderungen an den Raumbedarf. 1993 war es dann soweit: Das eigene Musikschulgebäude konnte in der Gartenstraße (im umgebauten ehemaligen Feuerwehrhaus) bezogen werden. Nun hatte die Musikschule einen festen Platz im Stadtkern von Neu-Ulm.

 

Mit der verlässlichen Unterstützung der Stadt Neu-Ulm konnte dann 1996 Ralph Lange die Bereiche der Frühförderung und als ganz neue Sparte die der populären Musik mit kompetenten Lehrkräften ausbauen. Die Popabteilung mit den Bereichen Rock, Pop und Jazz konnte dann auch in diesen Kategorien bei Wettbewerben oder Bandgründungen an die Erfolge von klassisch ausgebildeten Musikschulschülern anknüpfen.

Das in Neu-Ulm gestartete Pilotprojekt mit dem populären Instrumentarium beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ wurde nach der Erprobungsphase in den festen Katalog des Wettbewerbs aufgenommen.

 

2007 übernahm nach einem überraschenden Weggang des Schulleiters der ehemals stellvertretende Musikschulleiter Matthias Haacke die Schulleitung. Unter seiner Führung entstand im Zusammenhang mit der Einführung von Ganztagesklassen eine stärkere Vernetzung mit den allgemeinbildenden Schulen und der Förderschule. Durch das erfahrene und gewachsene Kollegium konnten auch dieserfür die Musikschule völlig neuen Bereiche entwickelt werden. Dabei liegt der Fokus immer auf einer guten Qualität der Angebote.

 

Diese gute Qualität zeigt sich nicht nur in jährlichen sehr guten Wettbewerbserfolgen mit Weiterleitungen und Erstplatzierungen bis hin zum Bundeswettbewerb.

Die zunehmende Beteiligung am freiwilligen Leistungsprüfungssystem der Musikschule, eine wachsende Förderklasse und Konzerte auf hohem Niveau zeugen ebenso von der erfolgreichen Umsetzung der Musikschullehrpläne. Und auch im Kleinen und in der Breite gelingt es den Unterrichtenden, die Freude der Schülerinnen und Schüler am Musizieren zu wecken. Davon zeugen die immer weiter gestiegenen Belegungszahlen der Musikschule.

 

Beim Musical „Das große Lampenfieber“, das im Dezember zur Aufführung kommen wird, geht es um die Magie der Musik und davor auch um den Missbrauch von Musik. Starke Song werden dabei in Form einer Musikrevue präsentiert. Im Zentrum der Handlung steht die Band "Die schrägen Nervensägen", die ein Casting zum Musicalprojekt der Musikschule aufmischt. Andererseits versuchen Talentscouts einige Casting-Teilnehmer abzuwerben. Master Ego verspricht Ruhm, Karriere und Reichtum. Aber am Ende siegt die Magie der Musik.

 

Aufführungen finden statt am

 

  • Freitag, 15. Dezember 2017 um 19 Uhr
  • Samstag, 16. Dezember 2017 um 19 Uhr
  • Sonntag, 17. Dezember 2017 um 16 Uhr
  • Montag, 18. Dezember 2017, um 11 Uhr (Schulvorstellung)

 

Weitere Informationen und Karten unter www.musikschule.neu-ulm.de


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