Schülerzahlen in verschiedenen Fächern

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Die Tabelle „Schülerzahlen in den verschiedenen Fächern“ zeigt die Verteilung der Schüler auf Grundfächer, Instrumental- und Vokalfächer, Ensemblefächer, Ergänzungsfächer sowie sonstige Unterrichtsformen (Instrumentenkarussell, Klassenmusizieren u.ä.). Die im Vergleich zur Tabelle „Schülerzahl und Altersverteilung“ differierende Schülerzahl ergibt sich daraus, dass Schüler auch mehr als ein Instrumental- oder Vokalfach (relativ wenige) bzw. zusätzlich auch Ensemble-/Ergänzungsfächer (relativ viele) belegen. Die Summe von über 1,7 Millionen fachbezogen gezählten Schülern bei über 1,4 Millionen tatsächlichen Schülern demonstriert in eindrucksvoller Weise die Nachfrage nach qualifizierten und kontinuierlichen Musikschulangeboten. Trotz deutlicher Rückgänge in allen Fachgruppen bleiben die Zahlen nahe am vergleichbar hohen Niveau der Vorjahre. Einzig bei den Instrumental- und Vokalschülern war auch ohne die Auswirkungen der Coronapandemie eine deutliche Abnahme bei den Schülerzahlen seit einigen Jahren zu beobachten.

 

 

Grundfächer sind z.B. Musikalische Früherziehung, Musikalische Grundausbildung, Singklassen, aber auch Elementares Musizieren mit Senioren. Diese Unterrichtsform hat seit einigen Jahren stark steigende Schülerzahlen, bedingt z.B. durch Musikalisierungsprogramme wie „JeKits – Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“ in Nordrhein-Westfalen oder „Wir machen die Musik“ in Niedersachsen“. Bei den Instrumental- und Vokalfächern gibt es seit 2014 einen Rückgang von fast 58.000 Schülern. Dies wird sich wohl in den nächsten Jahren wieder etwas erholen, wenn sich die Pandemiefolgen weiter abschwächen werden. Der Anteil der Schüler in den Ensemblefächern liegt seit Jahren konstant bei etwa 13%, doch sind gerade hier bei den Musikschulen starke Einbrüche bei den Schülerzahlen zu vermelden. Das gemeinsame Musizieren in Gruppen wie z.B. Chöre oder Blasorchester und -ensembles war im ersten Pandemiejahr erheblichen Einschränkungen unterlegen. Zu den Ergänzungsfächern zählen Angebote wie Musiklehre, Komposition, Musikgeschichte und auch solche, die sich neben den traditionellen instrumentalen und vokalen Unterrichtsangeboten vielerorts in den Musikschulen etabliert haben und dabei auch andere Kunstsparten tangieren (Musiktheater, Literatur, Bildende Kunst und Tanz). Insgesamt liegt der Anteil der Schüler in den Ergänzungsfächern seit einigen Jahren stets um 5%. Die Rubrik „Sonstige“ führt mit über 220.000 Schülern trotz eines Rückgangs von ca. 30.000 Schülern vor Augen, welchen Stellenwert die Angebote Instrumentenkarussell, Klassenmusizieren mit Instrumental- oder Chorklassen und Bandklassen haben, denn diese Schülerzahl liegt noch über dem Wert fünf Jahre zuvor.


Die Tendenz zu zielgruppenorientierten Angeboten (z. B. auch durch Förderprogramme wie „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“) wird weiterhin den Kreis der Interessenten vergrößern; insbesondere der Bereich der Erwachsenen- und Seniorenangebote bietet für Musikschulen ein weites Feld. Ein anderer Aspekt ist die Ausweitung des Ganztagsbetriebs in allgemein bildenden Schulen. Hier haben viele Musikschulen Kooperationskonzepte im Grundfach-, aber auch im Instrumental- und Ensembleunterricht zur Ausgestaltung des Lebensraums Schule entwickelt. Der weitere Ausbau von Musikschulen hat auch in Zukunft eine hohe gesellschaftliche Relevanz, und die Musikschulen werden unterschiedlichen Interessentengruppen methodisch und pädagogisch fundierte Angebote zu machen haben.

 

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