Musikschulkongress '07

"Musik zeigt Wirkung! Musikschule für Morgen"

11. bis 13. Mai 2007

Congress Center Rosengarten Mannheim

 

 

 

 

  

 

Musik zeigt Wirkung! – Das erleben wir immer wieder an uns selbst: Musik beeinflusst Emotionen und Wahrnehmungen. Sie begleitet die Menschen als verbindendes soziales Element und ist Merkmal einer eigenen Persönlichkeit. Besondere Wirkung erzielt Musik im aktiven Umgang mit ihr. Zahlreiche Studien belegen den positiven Einfluss des Musizierens auf die körperliche, geistige und seelische Entwicklung gerade von Kindern und Jugendlichen. Bereits Goethe sagte: "Die Musik: Wer sie liebt, ist erst ein halber Mensch. Wer sie aber treibt, der ist ein ganzer Mensch". Für Musikpädagogen und ihre Schüler ist dies eine immer wiederkehrende Erfahrung. Auch in Zukunft sollen möglichst viele Menschen daran teilhaben. "Jedem Kind muss Gelegenheit geboten werden zu musizieren" ist daher Forderung und Ziel des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM).

 

Aufgabe der öffentlichen Musikschulen ist es, mit hoher Kompetenz und Kreativität ihren Schülerinnen und Schülern Musik und die vielfältigen Möglichkeiten des Musizierens zu vermitteln. "Musikschule für Morgen" ist dabei ein Stichwort für die Qualität der öffentlichen Musikschulen: Hier wird mit musikpädagogischen Angeboten den Herausforderungen unserer Gesellschaft begegnet. Von der Musikalisierung ab dem Säuglingsalter, in den Angeboten musikpädagogischer Elementarerziehung im Vorschulalter, im Klassenmusizieren an den allgemein bildenden Schulen, im Instrumental- und Vokalunterricht über das Ensemblespiel bis hin zu Angeboten für den Dritten Lebensabschnitt, von Musikunterricht für Menschen mit Migrationshintergrund ebenso wie für Menschen mit Behinderung bis hin zur Begabtenförderung – die Anforderungen an die Musikschulen sind von einer außerordentlichen Bandbreite.

 

Der Musikschulkongress ’07 des VdM zeigte in Mannheim unter dem Motto "Musik zeigt Wirkung! Musikschule für Morgen" welche Konzepte und zeitgemäßen Modelle es in den vielfältigen Bereichen einer lebendigen Musikschularbeit gibt.

 

Seit über 35 Jahren wirken die Musikschulkongresse als wegweisende Ideen- und Impulsgeber auf dem Gebiet der Musikschulpädagogik bis weit über Deutschlands Grenzen hinaus. Das Themenspektrum des Musikschulkongresses ’07 reicht von "Musikalische Bildung von Anfang an" und "Musikschule und Kindertagesstätten" über "Musikschulunterricht im Vormittag der Grundschule", "Gitarrenklassen – Klasse Gitarren?!" und "Musikunterricht mit 'Ausländerkindern'" bis hin zu "Musikschule – Schule auch für ältere Erwachsene", "Tanzen / Bewegung generationenübergreifend" und "Lebenslanges Lernen". Ebenso stehen auf dem Programm "HipHop, Rap und Rhythmik", "Musik und Computer", "Latin Percussion für Musikschulen", "Musikvermittlung und Konzertpädagogik", "Musik mit dem Plattenspieler", "Bodypercussion" oder "Musik und Medizin".

 

Über die Bedeutung des aktiven Musizierens in Kindergarten und Grundschule referierte der bekannte Kriminologe Prof. Dr. Christian Pfeiffer bei der Kongresseröffnung. In den beiden großen Plenen am Samstag sprachen die renommierten Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Gerd Schäfer und Prof. Dr. Jürgen Oelkers über "Frühe Wege in die Musik" bzw. "Gehört Musik in die Schule der Zukunft?"

Auf ein besonderes und exklusives Highlight musikalischer Art durften sich die Kongressbesucher am Freitagabend freuen: auf ein spannendes "Cross-over-Projekt" – das gemeinsame Konzert der gefeierten Band "Söhne Mannheims" mit dem Landesjugendorchester Baden-Württemberg.

 

In 37 Arbeitsgruppen, fünf Themenforen und Plenen gab der Musikschulkongress 2007 neue Impulse für die Arbeit, den Unterricht und die Musikschule - zu "Musik zeigt Wirkung! Musikschule für Morgen".
 

 

Weitere Information zum Musikschulkongress 2007:

Kongressdokumentation

 

 

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