LEOPOLD
Gute Musik für Kinder

 

in Verbindung mit dem   Kulturpartner   Kinderpreis "Poldi"
Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend     
 
    

 

 


Die Preisverleihung am 24. September 2003
im WDR-Funkhaus Köln

  Musikalisch eingeleitet wurde die Preisverleihung
auf hohem Niveau durch den Jazzgitarristen
Maurice Peter, Schüler der rheinischen Musikschule
und bereits zweifacher Erster Preisträger
des Wettbewerbs "Jugend jazzt NRW" und
seinen Vater Romano Franz.
     
Dr. Gerd Eicker, Vorsitzender des
Verbandes deutscher Musikschulen …
 
     
   ... und Wolfgang Schmitz, stellvertretender
Hörfunkdirektor des WDR, begrüßten die
Gäste der Preisverleihung.
     
Reinhart von Gutzeit, Vorsitzender der Jury,
bereitete die Präsentation der nominierten
Werke auch selbst sichtliches Vergnügen.
 
     
    Dr. Peter Fricke, Abteilungsleiter Kinder und Jugend
des Bundesjugendministeriums (links) und der Vorsitzende
des VdM Dr. Gerd Eicker (rechts) überreichten die Preise
und Urkunden - hier den LEOPOLD an Ute Kleeberg
von der Edition See-Igel.
     
Das WDR 3 Kinder-Musikmagazin "papageno" hatte eine Kinderjury gestellt, die zum zweiten Mal den "Poldi" als Sonderpreis zum LEOPOLD vergab.
Hier WDR-Moderatorin Barbara Overbeck, die durch den Abend führte, im Gespräch mit Schülern der Klasse 5c des Kölner Irmgardis-Gymnasiums und WDR-Reporter Wolfgang Kühnen.
   
     
  Dr. Ulrike Gruner, Redakteurin der Sendung
"papageno", freute sich mit Jörg Hilbert,
der für "Englisch mit Ritter Rost" den "Poldi"
entgegennahm.

Am 24. September wurde in Köln der LEOPOLD verliehen, "die wichtigste deutsche Auszeichnung für Musiktonträger für Kinder" (IfaK, Stuttgart).

 

Bundesjugendministerin Renate Schmidt erklärte anlässlich der Preisverleihung:
"Bei dem vielfältigen und qualitativ unterschiedlichen Angebot an Tonträgern für Kinder ist es hilfreich, eine Orientierung zu geben. Der LEOPOLD steht für originelle, künstlerische und technische Qualität von Musiktonträgern für Kinder".

 

Der Juryvorsitzende Reinhart von Gutzeit hielt als ein Ergebnis dieses nun zum vierten Mal ausgeschriebenen Wettbewerbs fest: "Ganz offenbar ist durch den LEOPOLD die künstlerische Qualität und die Originalität der Tonträger für Kinder deutlich gestiegen." Damit ist ein wichtiges Ziel des Medienpreises erreicht.

 

Ein wichtiges Ziel des LEOPOLD ist es auch, den Kunden, sprich: Eltern, Freunden und Verwandten, die Kindern Musik schenken wollen, eine Orientierung bei der immensen Angebotsfülle an Hörmedien zu geben. Der LEOPOLD-Aufkleber hilft hier weiter - aber auch dem Platten- oder Buchhändler, der seine Kunden qualitätsorientiert beraten möchte. Und auch für Kindergärten, Grundschulen, Musiklehrer, Musikschullehrer, für Bibliothekare und andere Multiplikatoren, die selbst gute Musik in ihrer Arbeit mit Kindern verwenden wollen und die selbst von Eltern als Ratgeber angesprochen werden. Die Stiftung Warentest begrüßte daher in ihrer Zeitschrift "test" den LEOPOLD "als neues Gütesiegel" und "vorzügliche Orientierungshilfe im unübersichtlichen Dschungel der Musikkassetten und CDs für Kinder".

 

146 aktuelle Musik-CDs für Kinder hatte die Plattenbranche ins Rennen um den LEOPOLD 2003 geschickt. 13 Titel wurden von der Jury nominiert, davon erhielt einer den LEOPOLD, die übrigen wurden mit dem Prädikat "Empfohlen vom Verband deutscher Musikschulen" ausgezeichnet.

 

Der diesjährige Preisträger des LEOPOLD ist:

Hauff-Märchen-Trilogie:

Klassik Hörbücher für Kinder ab 6 Jahren
Edition See-Igel, Iznang

 

In bisher vier Ausschreibungen wurden damit über 650 Produktionen auf CD, Musikkassette und CD-ROM gesichtet und bewertet. Einschließlich der am 24. September 2003 vorgestellten Titel stehen nunmehr 48 auf den Empfehlungslisten des LEOPOLD und 12 Titeln wurden davon mit dem LEOPOLD ausgezeichnet.


Kinderpreis "Poldi"

Zum zweiten Mal meldete sich auch die Zielgruppe selbst zu Wort: Das Kinder-Musikmagazin "papageno" im Hörfunkprogramm WDR 3 hatte die Klasse 5c des Kölner Irmgardis-Gymnasiums als Kinderjury begeistern können. Für Redakteurin Dr. Ulrike Gruner gehören Mitmach-Aktionen wie diese zum Prinzip ihrer Sendung. Den LEOPOLD auch zum Anliegen der Kinder zu machen, ist ein Konzept, das auch für die Kinder draußen am Radio attraktiv und einleuchtend ist. Wolfgang Kühnen plante für "Papageno" gemeinsam mit dem Musiklehrer der Klasse, Martin Heitweiler, eine Unterrichtsreihe, in der die Kinder selbst über Kriterien des musikalischen Geschmacksurteils nachdachten, die nominierten Wettbewerbstitel eingehend kennen lernten, sie sich gegenseitig vorstellten, darüber diskutierten und danach in einem Jury-Verfahren bepunkteten.

 

Die ganze Klasse folgte der Einladung zur Preisverleihung im WDR-Funkhaus und trug zur Freude des Publikums auch selbst ein Lied vor, das Martin Heitweiler komponiert und getextet hatte.

Ein besonderes Erlebnis war es für die Kinder, danach in einem Interview mit Barbara Overbeck auf der Bühne dem Publikum ihr Projekt zu schildern. Den dritten Platz in Ihrer Bewertung erhielt "Radio Schrottland - Ohrwürmer" (Terzio, Möllers & Bellinghausen), den zweiten Platz "Ein Fest für König Gugubo" (Füenf/Gugubo). Der "Poldi" selbst ging an "Englisch mit Ritter Rost" Langenscheidt KG, Berlin und München/Terzio, Möllers & Bellinghausen Verlag GmbH, München, wovon die 10- bis 11-jährigen am meisten angetan waren.

 


Kulturpartner

Schon zum dritten Mal gab der WDR dem Medienpreis LEOPOLD ein Zuhause. Hatte der VdM mit der ersten Preisverleihung 1997 noch Anbindung an die inzwischen wieder eingestellte Messe "Klassik.Komm" in Hamburg gefunden, gelang es 1999 auf Fürsprache des Intendanten Fritz Pleitgen die Preisverleihung nach Köln zu bekommen. Der WDR war von vornherein der Wunschpartner, als öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt, die sich ebenfalls den Zielsetzungen einer breiten musikalischen Bildung verschrieben hat. Für ein Hörmedium ist der WDR ein idealer Multiplikator und spricht darüber hinaus mit seinem bekannten Kindermusikmagazin "papageno" auf WDR 3 dieselbe Zielgruppe an. So kam es bereits vor vier Jahren zu einer sympathischen Kooperation, die bei der LEOPOLD-Verleihung 2001 als Anlass und Modellfall diente, eine sogenannte "Kulturpartnerschaft" einzugehen.

 

Mit dieser Konzeption bemüht sich der Kultursender WDR 3 darum, als Partner, Multiplikator und Initiator von öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen mit ausgewählten Kultureinrichtungen des Sendegebiets zusammen zu arbeiten. WDR 3-Wellenchef Prof. Karl Karst wies bereits damals darauf hin, dass der öffentliche Rundfunk seine Verantwortung wahrnehme, kulturelle Initiative, insbesondere auch kulturell bildende Aktivität publikumswirksam zu fördern. Daher auch die Unterstützung des LEOPOLD: "In Sachen Gute Musik für Kinder ziehen der WDR und der VdM an einem Strang". Für den VdM ergibt sich hier ein weiterer Baustein zur Verwirklichung seines strategischen Ziels, "Verantwortungspartnerschaften" für die Musikschularbeit zu entwickeln.

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