LEOPOLD
Gute Musik für Kinder

Preisverleihung 2017/2018

„In der unübersehbaren Vielfalt der Angebote, die auf dem Markt sind, will der LEOPOLD Orientierung geben und besonders gute Musikproduktionen für Kinder empfehlen. Wir haben mit unseren Empfehlungen solche Produktionen herausgefiltert, die sich durch besondere musikalische Qualität auszeichnen und bei denen spürbar ist, dass die Macher sie sowohl mit Herz als auch mit Verstand entwickelt haben. Wir schwingen dabei keine ‚pädagogische Keule‘, sondern wählen gute Musik aus, die Kindern auch Freude macht“. So fasste Barbara Haack, Juryvorsitzende 2017 beim Medienpreis LEOPOLD, Zielsetzung und Anliegen des Auswahlgremiums des VdM zusammen. 


15 Produktionen aus über 150 Wettbewerbsbeiträgen fanden im Berichtsjahr Gnade vor den Augen und natürlich besonders Ohren der Fachleute aus Musikpädagogik, Musikvermittlung, Fachpresse und Rundfunk, die in einer Kombination aus Vorjuryarbeit, Onlinevoting und intensiver Klausurtagung vom 7. bis 9. April 2017 in der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz Schloss Engers in Neuwied die Nominierungen ermittelten. 


Die erneut große und Genres übergreifende Spannbreite reichte von ideenreich zusammengestellten und mitreißend vorgetragenen Kinderliedern aus dem deutschen Sprachraum ebenso wie aus vielen Kulturen der Welt über Märchen, Erzählungen und andere Formen der gegenseitigen Bereicherung von Text und Musik, freche, witzige und nachdenkliche Rock- und Popmusik, Jazz, Sinfonieorchesterklänge und barocke Tänze bis zu A-cappella-Gesang. Nur für die Kategorie „Musikbezogene Internetseiten für Kinder“ und die neu dazu gekommenen weiteren Online-Formate fanden sich weiterhin keine Bewerber.

 

 

Prof. Urlich Rademacher, VdM (Foto: Fehlauer/WDR)

 

Staatssekretär Dr. Ralf Kleindieck, BMFSFJ (Foto: Fehlauer/WDR)

Bei der nun 11. Preisverleihung am 29. September 2017 im WDR Funkhaus am Wallrafplatz in Köln konnte der VdM-Bundesvorsitzende Prof. Ulrich Rademacher zusammen mit dem eigens aus Berlin angereisten Staatssekretär Dr. Ralf Kleindieck gleich viermal die begehrte LEOPOLD-Figurine für besonders herausragende musikalische Hörmedien für Kinder überreichen. Dabei betonte der Vertreter des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, seit 1997 Hauptförderer des Medienpreises: „Musik eignet sich hervorragend dazu, Brücken zwischen Menschen und zwischen den Kulturen zu bauen. Sie überwindet Grenzen auch ohne Worte. Viele Geschichten, die in den für den Medienpreis nominierten Produktionen erzählt werden, unterstreichen den Gedanken, dass Vielfalt auch Bereicherung bedeutet.“


Alle 15 ausgewählten Produktionen, die fortan das Qualitätssiegel „Gute Musik für Kinder – Empfohlen vom Verband deutscher Musikschulen“ tragen dürfen, wurden dem Publikum aus Preisträgern und geladenen Gästen aus der deutschen Musikszene, Musikpädagogik und Politik durch die Juryvorsitzende Barbara Haack und den VdM-Ehrenvorsitzenden Prof. Reinhart von Gutzeit in einer eindrücklichen Präsentation in Bild und Ton vorgestellt. Dazu gab es Livemusik in Form einer außergewöhnlichen Version von Camille Saint-Saëns‘ „Karneval der Tiere“. 

 

Kombiniert mit der humorvollen Erzähltextgrundlage des unvergesslichen Loriot, vorgetragen von VdM-Ehrenmitglied Michael Kobold, spielte das Kammerensemble der Rheinischen Musikschule Köln/ Musikzweig Humboldt-Gymnasium unter der Leitung von Michael Reif aus der berühmten Suite des französischen Komponisten.


Der Vormittag des Preisverleihungstages war auch 2017 wieder einem Kinder-Erzähl-Konzert für Kölner Grundschüler/innen vorbehalten. 


In einer launigen Neuinterpretation von George Bizets Orchestersuite zu seiner Oper „Carmen“ ging es mit WDR-Moderatorin Barbara Overbeck als Autorin und Erzählerin der Geschichte um „Die schönste Kuh aus Spanien“, in Gestalt einer jungen Muttersprachlerin des Humboldt-Gymnasiums sogar in persona auf der Bühne des bis auf den letzten Platz besetzten Klaus-von-Bismarck-Saales im Kölner Funkhaus. Für den mitreißenden „Soundtrack“ sorgte die qualitativ hervorragend aufgestellte Junge Bläserphilharmonie NRW mit ihrem Dirigenten Martin Theile.

 

 
Die Kinderjury mit Moderatorin Barbara Overbeck (Foto:
Fehlauer/WDR)

Vor diesem Musik-lebendigen Hintergrund übergab die Klasse 6cm des Humboldt-Gymnasiums Köln, die als Kinderjury 2017 in einem arbeitsintensiven Unterrichtsprojekt ihren Favoriten aus den 15 Nominierungen herausgefiltert hatte, ihren Sonderpreis POLDI.

 

„Die Idee zum Medienpreis LEOPOLD war von Anfang an, noch mehr ‚gute Musik‘ in die Familien zu tragen und damit Musik als lebensbegleitendes Gut so früh wie möglich Kindern zugänglich zu machen. Auch im aktuellen, elften Wettbewerbszyklus haben uns Produzenten und Verlage, Komponisten und Künstler wieder mit ihren Ideen, ihrem Engagement für die Sache und der Qualität ihrer Produktionen überzeugt und begeistert. Wir wünschen uns, dass diese Begeisterung ansteckt und Wirkung entfaltet“, hofft der VdM-Bundesvorsitzende Prof. Ulrich Rademacher. Das Kulturradio WDR 3 mit Programmchef Prof. Karl Karst und Sylvia Schmeck war erneut ein perfekter und engagierter Gastgeber für das Preisverleihungsevent.

 

 

Dr. Hendrike Rossel

 

 

Die Preisträger 2017/2018

Medienpreis LEOPOLD 2017: Die ausgezeichneten Produktionen; vorne, v.l.n.r.: Dr. Hendrike Rossel (VdM), Sylvia Schmeck (WDR3), Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek (BMFSFJ), Prof. Ulrich Rademacher (VdM); ganz rechts: Prof. Karl Karst (WDR3). (Foto: Schäfer/VdM)

 

 

 

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