LEOPOLD
Gute Musik für Kinder

 

 

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    Preisträger
2005/2006
    
 
        Kinderpreis
"Poldi"

 

Die Preisverleihung am 12. September 2005
im WDR-Funkhaus Köln

    WDR3 Programmchef Prof. Karl Karst begrüßte als "Hausherr" im WDR Preisträger, Juroren und geladene Gäste.
     
Dr. Winfried Richter, Vorsitzender des Verbandes deutscher Musikschulen, freute sich über einen bis zum letzten Platz gefüllten Saal zur 5. Preisverleihung des LEOPOLD.  
     
  Hans-Peter Bergner, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, überbrachte das Grußwort von Bundesjugendministerin Renate Schmidt.
     
Prof. Reinhart von Gutzeit, Vorsitzender der Jury, bereitete die Präsentation der nominierten Werke auch selbst sichtliches Vergnügen.  
     
    WDR 3 Moderatorin Barbara Overbeck führte souverän durch das Programm des Abends.
     
Eine Kinderjury des Humboldt-Gymnasiums Köln, hier mit WDR3 Moderatorin Barbara Overbeck (rechts), kürte 2005 den Sonderpreis "Poldi".    
     
  WDR3 Moderatorin Barbara Overbeck, die durch den Abend führte, im Interview mit Schülern der "Poldi"-Kinderjury, der ehemaligen Klasse 5em des Humboldt-Gymnasiums Köln.
Der Vertreter des Bundesjugendministeriums, Hans-Peter Bergner (vorne: 3.v.l.) und der VdM-Vorsitzende Dr. Winfried Richter (vorne: 2.v.l.) überreichen die Urkunden an die ausgezeichneten Verlage. Links: der Juryvorsitzende Prof. Reinhart von Gutzeit.  

 

Ein kleines Jubiläum gab es am 12. September 2005 im vollbesetzten Kleinen Sendesaal des WDR Funkhauses Köln zu feiern: die fünfte Verleihung des Medienpreises LEOPOLD des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM), der wichtigsten deutschen Auszeichnung für Musiktonträger für Kinder.

Seit 1997 bewirbt sich die Tonträgerbranche alle zwei Jahre um die begehrte Auszeichnung. Vergeben wird der LEOPOLD vom VdM in Verbindung mit dem Bundesjugendministerium, das den Medienpreis fördert. 150 aktuelle Musik-CDs für Kinder hatte die Plattenbranche diesmal ins Rennen um den LEOPOLD 2005 geschickt, 15 Titel wurden von der Jury nominiert. Als Gewinner erhielten davon sieben Werke den LEOPOLD, die weiteren acht Produktionen wurden mit dem Prädikat "Empfohlen vom Verband deutscher Musikschulen" ausgezeichnet.

Das LEOPOLD-Zeichen signalisiert Eltern und Pädagogen, was Experten aus allen Bereichen des Musiklebens für unbedingt empfehlenswert halten. Die Ansprüche an "gute Musik" beim LEOPOLD hat Bundesjugendministerin Renate Schmidt anlässlich der Preisverleihung hervorgehoben: "Der LEOPOLD will eine Lanze brechen für Fantasie und Originalität, für künstlerische Qualität genauso wie für technische Perfektion. Gerade auch Kinder haben Anspruch auf erstklassige Interpretationen in erstklassiger Besetzung."

Die nominierten Werke präsentierte der Juryvorsitzende, Prof. Reinhart von Gutzeit, in höchst kurzweiliger Weise und multimedial ergänzt vor den zahlreichen Gästen. Dabei hielt er als ein Ergebnis des diesjährigen Wettbewerbs fest: "Vor 10 Jahren war es überwiegend ein Markt für Billigproduktionen. Heute stellen wir fest, dass viele Autoren das junge Publikum sehr ernst nehmen. Darüber freuen wir uns sehr – egal, wie groß LEOPOLDs Anteil daran sein mag."

Einen festlichen Rahmen für die Preisverleihung bot zum wiederholten Mal der Kulturpartner WDR 3 im WDR Funkhaus Köln, bei dem der VdM zu Gast war. In seiner Begrüßung bestätigte WDR3 Programmchef, Prof. Karl Karst, welch wichtiges Anliegen für das Kulturradio die Nachwuchsbildung für gute Musik und Kultur ist: "In Sachen Gute Musik für Kinder ziehen der VdM und der WDR an einem Strang."

Zum dritten Mal wählte auch die Zielgruppe selbst mit der ehemaligen Klasse 5 em des Humboldt-Gymnasiums Köln (Musiklehrerin: Brigitte Jünemann-Stark) in einem ausgeklügelten Bewertungsverfahren ihre Favoriten aus den nominierten Werken. Im Interview mit WDR3-Moderatorin Barbara Overbeck, die durch den Abend führte, stellten sie den Vertretern des Bundesjugendministerium, Persönlichkeiten aus dem Musikleben, Verlagen und Medien ihre Auswahl und das Verfahren vor: Den dritten Platz in Ihrer Bewertung erhielt "Max und Moritz" (Membran International), den zweiten Platz "Zahlen, bitte!" (Terzio, Möllers & Bellinghausen). Der "Poldi" selbst ging an "Ritter Rost feiert Weihnachten" (Terzio, Möllers & Bellinghausen).


Kulturpartner

Schon zum vierten Mal gab der WDR dem Medienpreis LEOPOLD am 12. September 2005 ein Zuhause. Hatte der VdM mit der ersten Preisverleihung 1997 noch Anbindung an die inzwischen wieder eingestellte Messe "Klassik.Komm" in Hamburg gefunden, gelang es 1999 auf Fürsprache des Intendanten Fritz Pleitgen die Preisverleihung nach Köln zu bekommen. Der WDR war von vornherein der Wunschpartner, als öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt, die sich ebenfalls den Zielsetzungen einer breiten musikalischen Bildung verschrieben hat. Für ein Hörmedium ist der WDR ein idealer Multiplikator. So kam es bereits vor sechs Jahren zu einer sympathischen Kooperation, die bei der LEOPOLD-Verleihung 2001 als Anlass und Modellfall diente, eine so genannte "Kulturpartnerschaft" einzugehen.

Mit dieser Konzeption bemüht sich der Kultursender WDR 3 darum, als Partner, Multiplikator und Initiator von öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen mit ausgewählten Kultureinrichtungen des Sendegebiets zusammen zu arbeiten.
WDR 3-Wellenchef Prof. Karl Karst wies bereits damals darauf hin, dass der öffentliche Rundfunk seine Verantwortung wahrnehme, kulturelle Initiative, insbesondere auch kulturell bildende Aktivität publikumswirksam zu fördern. Daher auch die Unterstützung des LEOPOLD: "In Sachen Gute Musik für Kinder ziehen der WDR und der VdM an einem Strang". Für den VdM ergibt sich hier ein weiterer Baustein zur Verwirklichung seines strategischen Ziels, "Verantwortungspartnerschaften" für die Musikschularbeit zu entwickeln.

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