Warum mangelt es an Nachwuchs im künstlerisch-pädagogischen Bereich? Die bundesübergreifende Studie „MiKADO-Musik“ (kurz für: „Mangel an Nachwuchs im Künstlerisch-Pädagogischen Bereich an Ausbildungsinstituten in Deutschland und Oesterreich“) gibt Antworten auf diese für die musikalische Bildung so drängende Frage. Sie ist eine Initiative der „Arbeitsgemeinschaft der Leitenden pädagogischer Studiengänge“ (ALMS) und des „Ausschusses Künstlerisch-Pädagogische Studiengänge“ der Rektorenkonferenz der Musikhochschulen (RKM).
Unter Mitwirkung zahlreicher Musikhochschulen und Studieninstitutionen sowie des Verbands deutscher Musikschulen (VdM) wurden in einem breit angelegten Crowd-Research-Projekt mit über 50 Forschungsgruppen Ursachen, Herausforderungen und Handlungsansätze untersucht.
Die Studienergebnisse werden am Dienstag, 25. November 2025, von 11:00-12:15 Uhr in einer Pressekonferenz im Konferenzraum des Verbands Deutscher Musikverlage (Hardenbergstraße 9A, 10623 Berlin) vorgestellt.
Die Teilnahme ist vor Ort oder online über folgenden Link möglich: https://us02web.zoom.us/j/89035995798.
Bitte teilen Sie bis Freitag, 14. November 2025, mit, in welcher Form Sie an der Pressekonferenz teilnehmen möchten: Link zur Anmeldung
Gastgeber der Pressekonferenz ist der Deutsche Musikrat. Bei der Pressekonferenz werden sprechen:
- Prof. Dr. Katharina Bradler (Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden)
- Prof. Dr. Michael Dartsch (Hochschule für Musik Saar)
- Prof. Dr. Carmen Heß (Hochschule für Musik und Tanz Köln)
- Prof. Dr. Wolfgang Lessing (Hochschule für Musik Freiburg)
- Prof. Dr. Andrea Welte (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover)
- Prof. Dr. Kerstin Weuthen (Robert Schumann Hochschule Düsseldorf)
sowie
- Friedrich-Koh Dolge (Vorsitzender Verband deutscher Musikschulen)
- Prof. Christian Fischer (Vorsitzender der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen)
- Prof. Lydia Grün (Präsidentin des Deutschen Musikrats)
- Antje Valentin (Generalsekretärin des Deutschen Musikrats), Moderation
Zu den beteiligten Institutionen:
Der Deutsche Musikrat
engagiert sich für die Interessen von 16,9 Millionen musizierenden Menschen in Deutschland und ist weltweit der größte nationale Dachverband der Musikkultur. 2020 hat der Deutsche Musikrat gemeinsam mit der Konferenz der Landesmusikräte und der Bertelsmann Stiftung die Studie „Musikunterricht in der Grundschule – Aktuelle Situation und Perspektive“ veröffentlicht. 2024 veranstaltete der Deutsche Musikrat die Pressekonferenz zur Vorstellung der „MULEM-EX“-Studie.
Die „Arbeitsgemeinschaft der Leitenden pädagogischer Studiengänge“ (ALMS)
ist ein Zusammenschluss von Verantwortlichen musikpädagogischer Hochschulprogramme im deutschsprachigen Raum. Seit den 1970er Jahren engagiert sich die ALMS für die Weiterentwicklung und Qualitätssicherung der Studienangebote für außerschulisch tätige Musikpädagog:innen – von Musikschullehrkräften bis zu freischaffenden Musiker:innen. Mit ihren Stellungnahmen und Empfehlungen hat sie maßgebliche Impulse für die Gestaltung musikpädagogischer Curricula gesetzt und begleitet seither die Veränderungen in Hochschulpolitik und Berufsfeldern mit fachlicher Expertise und Weitblick.
Der Verband deutscher Musikschulen (VdM)
ist mit seinen 16 Landesverbänden der kommunale Fach- und Trägerverband von rund 930 öffentlichen Musikschulen in Deutschland, in denen an bundesweit rund 21.000 Unterrichtsstätten über 1,5 Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene von rund 37.000 Fachlehrkräften im gesamten Spektrum des Musizierens unterrichtet werden.
Die Rektorenkonferenz der Deutschen Musikhochschulen in der HRK (RKM)
ist der Zusammenschluss der 24 staatlichen Musikhochschulen in Deutschland. Die Mitgliedshochschulen werden in der Rektorenkonferenz durch ihre Präsidien und Rektorate vertreten.







