MUSIKSCHULKONGRESS '03

9. – 11. Mai 2003, Hannover Congress Centrum



Forum 6  

Du meine Wonn‘, o Du mein Schmerz
Musizieren und Gesundheit

Moderation: Dr. med. Hans-Christian Jabusch, Hannover

 



Die Ausübung von Instrumentalmusik verlangt ein Höchstmaß an feinmotorischer Präzision und bewegt sich hier an den Grenzen der menschlichen Physiologie – wie keine andere Tätigkeit aus irgendeinem Lebensbereich. Werden diese Grenzen überschritten, können spielbezogene gesundheitliche Störungen auftreten, wie sie nicht nur bei Berufsmusikern, sondern auch bei Musikschülern und Amateuren in den letzten Jahren zunehmend beobachtet werden. Die Ursachen dafür sind vielfältig und liegen zum einen in der Verschärfung des Wettbewerbs bereits in frühen Stadien der Ausbildung und zum anderen zunehmend in beruflichen und außerberuflichen seelischen und körperlichen Belastungen.

Am Institut für Musikphysiologie und Musiker-Medizin der Hochschule für Musik und Theater Hannover werden seit Jahren Musiker aller Altersgruppen mit derartigen gesundheitlichen Beschwerden behandelt. Neben der Therapie ist jedoch besonders die Prävention spielbedingter Gesundheitsschäden eines unserer Hauptanliegen: Ziel einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit mit der Musikpädagogik ist es, durch frühzeitige Vermittlung geeigneter Bewältigungsstrategien den Belastungen entgegenzuwirken und die Grundlagen für ein „gesundes“ Musizieren zu schaffen.

Im Rahmen des Vortrags wurden die körperlich-geistigen Grundlagen des Musizierens skizziert und Kenntnisse zur Vermeidung körperlicher Beschwerden und Schäden vermittelt.

Dr. med. Hans-Christian Jabusch studierte Klavier und Medizin und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musikphysiologie und Musiker-Medizin der Hochschule für Musik und Theater in Hannover.
 

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