24.10.2025 | VdM Verband deutscher Musikschulen

28 Sonderpreise bei WESPE in Schwerin

Musikalische Vielfalt abseits des Mainstreams mit Bundespreisträgern Jugend musiziert

Bei WESPE, dem Wochenende der Sonderpreise, haben sich am 17. und 18. Oktober 2025 ausgewählte Bundespreisträgerinnen und Bundespreisträger des Wettbewerbs Jugend musiziert in Schwerin einer Jury gestellt und im Gymnasium Fridericianum ein festliches Abschlusskonzert gestaltet. 28 Sonderpreise wurden an 44 Nachwuchsmusikerinnen und -musiker vergeben. Der Wettbewerb WESPE gehört zum Bundeswettbewerb Jugend musiziert, der in der Trägerschaft des Deutschen Musikrats steht. NDR Kultur hat das Preisträgerkonzert aufgenommen und sendet es am 7. Dezember 2025 um 21:30 Uhr. Alle Preisträger werden auf der Website von Jugend musiziert https://www.jugend-musiziert.org/wettbewerbe/bundeswettbewerb/wespe/ergebnisse veröffentlicht.

 

 
WESPE 2025 in Schwerin. Foto: Oliver Borchert

„Die Teilnehmenden aus allen Teilen der Republik und dem östlichen Mittelmeerraum boten der Jury, den zuhörenden Mitbewerber:innen und dem Schweriner Publikum ein faszinierendes Zwei-Tages-Nonstop-Konzert voller Neuentdeckungen.", sagte der Vorsitzende der Bundesjury und des Projektbeirats von Jugend musiziert Prof. Ulrich Rademacher. Es sei beeindruckend gewesen zu erleben, was die jungen Musikerinnen und Musiker „nach dem Probe-Marathon auf dem Weg zum Bundeswettbewerb in einer erneuten Anstrengung – währen der Sommerferien teilweise auch ohne die übliche intensive Betreuung durch ihre Lehrkräfte – erarbeitet, entdeckt, komponiert und konzipiert hatten.“

 

Irene Schwalb, Bereichsleiterin Wettbewerbe des Deutschen Musikrats: „Schwerin erwies sich in diesem Jahr erneut als idealer Austragungsort für WESPE. Wir danken der Landeshauptstadt Schwerin und dem Konservatorium für die Unterstützung bei der Durchführung, sowie dem Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern als Förderer. NDR Kultur begleitete als Kulturpartner den Wettbewerb." Die Stifter hätten "einen enormen Anteil an dem Erfolg des Wettbewerbs, bieten sie doch den finanziellen Anreiz, sich mit diesen Werken abseits des musikalischen Mainstreams auseinanderzusetzen.“, resümierte sie.

 

„Ich freue mich sehr, dass Schwerin bereits zum dritten Mal Gastgeber des ‚Wochenendes der Sonderpreise‘ sein durfte. Es war wieder etwas ganz Besonderes, so viele junge, talentierte Musikerinnen und Musiker aus dem ganzen Bundesgebiet hier begrüßen zu können. Sie zeigten mit ihrer Leidenschaft und ihrem Können eindrucksvoll, was mit Engagement und Ausdauer möglich ist. Dass sich auch Musikerinnen und Musiker aus unserer Stadt für den Wettbewerb WESPE qualifiziert hatten, freut mich sehr und macht deutlich: In Schwerin wird musikalische Bildung nicht nur geschätzt, sondern aktiv gelebt und gefördert.“, so Rico Badenschier, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Schwerin.

 

Insgesamt wurden aufgrund hervorragender Leistungen in einem Landeswettbewerb oder im Bundeswettbewerb rund 100 junge Musikerinnen und Musiker für die Teilnahme an WESPE nominiert. In den verschiedenen Kategorien ging es jeweils um die beste Interpretation eines eigenen Werks, eines zeitgenössischen Werks, eines Werks der Klassischen Moderne, eines Werks einer Komponistin, eines für Jugend musiziert komponierten Werks, eines Werks der Verfemten Musik sowie eine Performance in der offenen Kategorie Jumu open.

 

Die Sonderpreise für das diesjährige Wochenende der Sonderpreise in Höhe von insgesamt 25.500 Euro stifteten die Bertold Hummel Stiftung, das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Dorothee Eberhardt-Lutz (der Preis wurde nicht vergeben), Feldtmann Kulturell, die Fondation Hindemith/ Hindemith-Stiftung, die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL), die Harald-Genzmer-Stiftung, die Herbert Rätsch-Stiftung, die nmz – neue musikzeitung, die Stadtwerke Schwerin und der Verband deutscher Musikschulen (VdM).


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gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Kinder- und Jugendplans des Bundes
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