Musikschulen gelten oft als geschützte Lernräume – fern von Alltagsrassismus. Dabei tritt er auch dort auf, nur eben viel subtiler: in Liedtexten, Bildwelten und Lehrwerken als auch in alltäglichen Unterrichtssituationen und Begegnungen zwischen Lehrenden und Lernenden im Musikschulalltag. Wie kann man hierfür ein Bewusstsein schaffen und was zeichnet einen diversitätssensiblen Musikunterricht aus?
Musikschulen sind Orte gesellschaftlicher und kultureller Teilhabe. Damit einher geht die Verantwortung, dem Schutzbedürfnis von allen Menschen und insbesondere von Kindern und Jugendlichen in angemessener Weise gerecht zu werden und als Institution Musikschule für die Umsetzung von Strategien von Gewaltprävention zu sorgen.