MusikLeben! Das Verbandskonzept des VdM
Bündnisbildung

Zusammensetzung der Bündnispartner

Voraussetzung für eine Förderung im Rahmen von MusikLeben! ist das Bilden von lokalen Bündnissen im Bereich der kulturellen Bildung unter Federführung einer öffentlichen Musikschule. Das Bündnis muss aus mindestens drei Kooperationspartnern bestehen, welche vor Ort angesiedelt und tätig sind. Zum Gelingen von lokalen Bildungsbündnissen ist das Zusammenwirken von lokalen Bündnispartnern mit unterschiedlichen Kompetenzen erforderlich. Die Zusammensetzung der Bündnisse wird im Rahmen von MusikLeben! nach folgendem Muster empfohlen:
 
  • ein Träger der kulturellen Bildung, z. B. Musikschule
  • und / oder eine sozialräumliche Einrichtung oder ein sozialräumlich arbeitender Verein, z. B. Jugendeinrichtung oder verband, Jugend und Schulsozialarbeit, Einrichtung der Wohlfahrtspflege, kirchliche Institution oder Migrantenselbstorganisation
  • und / oder ein formaler Bildungsort, z. B. Kita, allgemeinbildende Schule, Einrichtung beruflicher Bildung

 

Diese drei (oder mehr) Partner klären miteinander, welchen Beitrag sie jeweils zum Erfolg des gemeinsamen Projektvorhabens leisten und welche konkreten Aufgaben sie übernehmen werden. Festgehalten wird dies in einer dem VdM vor Projektbeginn vorzulegenden Kooperationsvereinbarung. Jeder Bündnispartner muss auf lokaler Ebene verankert sein. Einzelpersonen können nicht den Status eines offiziellen Bündnispartners haben.

Mögliche Bündnispartner für öffentliche Musikschulen

Verbände, Organisationen und Institutionen aus Kunst und Kultur, der freien Kulturszene und aus dem Themenfeld der musikalisch-kulturellen Bildung
z. B. Jugendkunstschulen, freie Theater, private Musikerzieher im DTKV (Ortsgruppen), Laienchöre und -orchester, Berufsorchester, professionelle Chöre und Ensembles, soziokulturelle Zentren
Soziale Dienste und Einrichtungen, Vereine und Initiativen auch jenseits der primären Bereiche Kultur und Bildung
z. B. Behindertenwerkstätten, Drogenberatungsstellen, Sportvereine, Volkshochschulen, Einrichtungen der Offenen Tür, Sozialverbände (z.B. AWO), Familienstützpunkte, Migrantenorganisationen, Kinderheime, Jugendsozialdienste, Elterninitiativen, Fördervereine, Jugendzentren, Kirchen, Hospizvereine
Bildungseinrichtungen (aus dem formalen und non-formalen Bildungskontext)
z. B. Kindertagestätten, Kindergärten, allgemein bildende Schulen, Förderschulen, Jugendkunstschulen, Kunstvereine, Bibliotheken, Orchester, Musik- und Kunsthochschulen, Fach- und Fortbildungsakademien
Institutionen aus Wirtschaft und Verwaltung
z. B. Instrumentenhersteller, Jobcenter, Jugendämter, Stiftungen
Medienpartner
z. B. Zeitungen, Lokaler Rundfunk, Internetradio

Anforderungen an die Bündnispartner

Bei den Anforderungen an die Bündnispartner handelt es sich um Empfehlungen gemäß „Bildungsplan Musik für die Elementarstufe/Grundstufe“ des VdM. Um zu überprüfen, wie gut Sie und Ihre Bündnispartner zueinander passen, klären Sie im Vorfeld miteinander, inwiefern Sie einander in folgenden Bereichen ergänzen oder sich Schnittmengen ergeben.

 

  • Rahmenbedingungen, Strukturen und Systeme (Infrastruktur, Vorschriften bezüglich Sicherheit und Aufsichtspflicht)
  • pädagogische und künstlerische Ziele und Strategien
  • Arbeitsbedingungen und -abläufe
  • Arbeitsweise
  • Personal (Berufskompetenz, persönlichen Ebene)
  • Ziele und Ansprüche der Eltern hinsichtlich des Angebotes der Einrichtungen

 

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gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
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