Deutscher Musikschultag

Berichte und Fotos vom Deutschen Musikschultag 2005

Musikschule der Stadt Pinneberg

Jugendmusikschule Göppingen

Musikschule Unterhaching und Musikschule Neubiberg

Kreismusikschule Mayen-Koblenz

Musikschule im Weiterbildungszentrum Ingelheim

Landesverband der Musikschulen Thüringen

Musikschule der Stadt Laatzen

Kreismusikschule Uecker-Randow

Musikschule der Hansestadt Greifswald

Musikschule des Westerwaldkreises
 

Musikschule der Stadt Pinneberg
 

Pinneberger Wandelkonzert

Einen großen musikalischen Erlebnishorizont eröffnete die Musikschule der Stadt Pinneberg anlässlich des Deutschen Musikschultages: Unter dem Motto "Musik verbindet" wurde die Komposition "Promenade – Dat Du min Leevsten büst" von Prof. Helmut W. Erdmann in der Kreisstadt uraufgeführt. In einem klingenden Parcours fügten unterschiedliche Instrumentalgruppen, das Orchester, der Chor und singende Veranstaltungsbesucher die verschiedenen Werkabschnitte aneinander. Derart knüpften alle Beteiligten ein langes tönendes Band, das vom Rathausvorplatz bis in den Sitzungssaal reichte. Miteinander wandelten sie durch alle Stationen des Konzerts.

Kompositorischer Gegenstand bildeten zwei gegensätzliche Paare: Auf der einen Seite repräsentierte eine instrumentale Fuge die Musik der Gegenwart und andererseits bot das plattdeutsche Lied "Dat Du min Leevsten büst" den Bezug zur Tradition der Musik Schleswig-Holsteins. In dieser Kombination fanden zwei musikalische Stile zueinander, wobei sich das Lied im Laufe der Aufführung durch aleatorische Einschübe auflöste, in denen die Musikschüler ihre musikalischen Freiheiten sehr bewusst zu nutzen verstanden. Im Finale setzte das Jugendorchester aus 18 Fragmenten das Lied wieder zusammen ehe es nach der "Promenade" Gemeinsamkeit entfaltete, indem Ausführende und Besucher sich musikalisch vereinten: Während das Orchester und der Chor das Lied intonierten stimmten die Besucher in die bekannte Melodie ein. Die zeitgenössische Komposition von Erdmann vermochte selbst im überfüllten Veranstaltungssaal eine Brücke zu den musikalischen Wurzeln zu schlagen. Dabei erlebten Musikschüler aller Altersgruppen eine bemerkenswerte Gemeinsamkeit, die die Botschaft des Tages plastisch werden ließ. Eine Aktion, die in jeder Hinsicht die vielschichtigen Facetten des Musizierens miteinander korrespondieren lässt, wird aus sich selbst heraus verstehbar. Außer- und innermusikalische Prozesse fügten sich zu einer großen Aussage: Musikschule verbindet!

Winfried Richter
 

 

 

 

Fotos: Cornelia Ostermann


 

nach oben


Jugendmusikschule Göppingen

 

Combo Meeting zum Deutschen Musikschultag

 

Erfolgreich verlief das Combo Meeting der Jugendmusikschule Göppingen zum Deutschen Musikschultag 2005. Unter dem Motto "Musik verbindet" präsentieren sich Streicher- Gitarren- und Bläserensembles sowie Schlagzeug- und Vocalgruppen auf dem Marktplatz. Auch Jazzico, das Jazzensemble der JMS, und die Lehrercombo der Jugendmusikschule waren zu hören. Als Gastformation rundete die Straight-Eight-Big Band die Veranstaltung ab.
Der Deutsche Musikschultag wurde bundesweit als Aktion des Verbandes deutscher Musikschulen begangen. Musik ist grundlegender Bestandteil der Bildung. Musizieren hat fundamentale Bedeutung für die emotionale, soziale und intellektuelle Entwicklung junger Menschen. Sich künstlerisch auszudrücken ist auf den verschiedenen Stufen musikalischer Fähigkeiten möglich und ein wichtiger Beitrag zur Entfaltung der Persönlichkeit. Die rund 1.000 öffentlichen Musikschulen stehen mit ihrem verbindlichen Strukturplan und ihrem vielfältigen, sorgfältig abgestimmten Unterrichtsangebot für die umfassende Erfüllung dieses Bildungsauftrages. Der Unterricht in traditioneller wie moderner Ausrichtung wird durch hochqualifizierte Fachkräfte erteilt. Die Musikschulen dienen der Förderung des musikalischen Nachwuchses und bilden als öffentliche gemeinnützige Bildungseinrichtungen und unentbehrlicher Teil der kulturellen Grundversorgung die Grundlage des musikalischen Lebens in den Städten, Kreisen und Gemeinden. Sie sind kompetente, zuverlässige und gut organisierte Kooperationspartner für die allgemein bildenden Schulen und vielfältigste weitere Institutionen und Organisationen.

 
 

Fotos: Thomas Müller
nach oben

 


 

Musikschule Unterhaching und Musikschule Neubiberg

 

Deutscher Musikschultag auf dem "KIDS TO LIFE" Gelände

 

Am Samstag, den 18. Juni 2005, feierten die Musikschule Unterhaching e.V. und die Musikschule Neubiberg gemeinsam den Deutschen Musikschultag 2005 auf dem Gelände der Anton Schrobenhauser-Stiftung "KIDS TO LIFE", Sternstr. 8 in Unterhaching im Rahmen der Bundesgartenschau 2005.

In diesem Jahr fand der Deutsche Musikschultag zum ersten Mal in Zusammenarbeit mit der Anton Schrobenhauser-Stiftung "KIDS TO LIFE" statt. Seit gut zwei Jahren unterstützt die Stiftung bedürftige Kinder, welche vorwiegend in Heimen leben. Das therapeutische "Kids- Gelände" in Unterhaching bietet den Kindern die Möglichkeit, unter pädagogischer Betreuung ihre Frei- und Ferienzeit zu verbringen und therapeutisch auf das Leben vorbereitet zu werden, auch auf den Weg ins Berufsleben. Hier können die Kinder Sport treiben, Tiere beherbergen und pflegen, Gemüse anbauen, handwerkliche Fähigkeiten erlangen oder ihre musischen Talente ausschöpfen.

Die Veranstaltung, begann um 11.15 Uhr und endete gegen 18.00 Uhr. Den Auftakt machten die Jüngsten der Musikschule, gefolgt von zünftiger Volksmusik zum Mittagessen, Gesangs-, Bläser-, Streicher und Tanz Aufführungen sowie zum Schluss ein Rockworkshop bildeten das Rahmenprogramm.

Während der gesamten Veranstaltung bestand Gelegenheit, sich über Möglichkeiten der instrumentalen bzw. vokalen Ausbildung an der Musikschule zu informieren sowie verschiedene Instrumente auszuprobieren. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.

 

 
 

 

Fotos: Helena Kolb
nach oben

 


 

Kreismusikschule Mayen-Koblenz

 

Instrumentenzug in Mülheim-Kärlich beim Deutschen Musikschultag

 

Zum Deutschen Musikschultag 2005 setzte die Kreismusikschule Mayen-Koblenz in Kooperation mit der Grundschule/Annastraße in Mülheim-Kärlich das Motto „Musik verbindet“ im Rahmen eines Schulfestes um. Das schulische Angebot, das von Schminktisch über Bastelkurs bis zu einem bunten Spielprogramm reichte, wurde zum Thema „Gespenster, Hexen und Vampire“ durch die musikalische Untermalung der KMS bereichert. Nachmittags fand ein Instrumentenzug der KMS statt, der den Kindern viele verschiedene Instrumente spielerisch erklärte und präsentierte. Im Anschluss hatten die Kinder die Möglichkeit, die präsentierten Instrumente auszuprobieren und gezielt Fragen zu stellen.
Für das leibliche Wohl sorgen die guten Geister (Eltern, Lehrer und freiwillige Helfer) der Grundschule/Annastraße.
Die Direktorin Frau Hardy ist sehr froh über die Kooperation. Musik ist ein wichtiger Bestandteil der Erziehung, fördert die Entwicklung der menschlichen Persönlichkeit und vor allem der Sozialkompetenz. Da der Musikunterricht in den Schulen oftmals nicht zuverlässig gewährleistet werden kann, sind die Musikschulen für die musikalische Bildung von Kindern eine nicht wegzudenkende Institution. Darauf will auch der Deutsche Musikschultag aufmerksam machen. Da lag es nahe, den Musikschultag gemäß seinem Motto "Musik verbindet" in Kooperation mit der Grundschule/Annastraße zu feiern.
 

   

nach oben

 


 

Musikschule im Weiterbildungszentrum Ingelheim

 

Selbst an "Metallica" herangewagt
Musikschule präsentiert sich in zwei Konzerte / Ernst und unterhaltsam

 

"Tutti completti" hieß es beim zweiten Konzert mit insgesamt 60 Instrumentalisten. Darunter auch die Jazz-Combo der Musikschule. Die Musikschule im WBZ verwandelte den "Deutschen Musikschultag" zu einem Musikschulwochenende mit zwei Konzerten, die ganz im Zeichen der Ensembles standen und damit dem diesjährigen Motto "Musik verbindet" Rechnung trugen. Als größtes Ensemble der Musikschule mit über 40 Musikerinnen und Musikern überzeugte das Sinfonieorchester mit einem vollen und ausgewogenen Klangkörper in seinem Konzert "Wind meets String" am Samstag. Kurzweilig und informativ führte Dirigent Peter Jutz durch das abwechslungsreiche Programm, das sowohl das Orchester als Ganzes als auch einzelne Register vorstellte. Ausdrucksstark und mitreißend musizierte das Orchester die gemeinsamen Werke "Peer-Gynt-Suite I" von Grieg und die Ouvertüre "Die schöne Melusine" von Mendelssohn-Bartholdy. Mit dem Song "Nothing else matters" von "Metallica" in Bearbeitung der Gruppe "Apocalyptica" bewiesen die Celli und Kontrabässe auf eindrucksvolle Weise, dass sie sich auch vor der so genannten "U-Musik" nicht scheuen. Romantisch wurde es bei der Bläsersymphonie von Gounod und dem Streichquartett von Mendelssohn, in denen die Ensembles ihre jeweilige Klangfarbe mit großer Musikalität vorstellten. Mit dem Konzert "Tutti completti" am Sonntag Nachmittag stellten sich die übrigen Ensembles der Musikschule vor. Über 60 Instrumentalisten präsentierten in den verschiedensten Besetzungen die Bandbreite der Musikschulensembles. Von dem Auftritt der Jazz-Combo über verschiedene kleinere Ensembles, dem Saxophonensemble "Tune-up!", dem Popchor "crazy voices" und der Band "Unterton" wurde den Zuhörern zusätzlich zu der Sommerhitze richtig eingeheizt. Die Leiterin der Musikschule innerhalb des WBZ, Christel Bieger, zeigte sich sehr erfreut über das tolle Ergebnis und die musikalische Bandbreite, die sich in beiden Konzerte spiegelte. Sie sah in der Freude und dem Engagement der auftretenden Musiker das Motto des Musikschultages bestätigt: "Musik verbindet!"

Allgemeine Zeitung, Ingelheim, 22.6.2005

nach oben

 


 

Landesverband der Musikschulen Thüringen

 

Erstes Kinder- und Jugendorchestertreffen in Thüringen

 

Sonntag, 19. Juni 2005, 13.00 Uhr, Schlosshof Sondershausen. Die Vorbereitungen für das Abschlusskonzert laufen. Ein riesiges Orchester, bestehend aus 7 Ensembles der Thüringer Musikschulen, dem Landesjugendorchester und einzelnen Instrumentalisten, hat Platz genommen, um noch einmal die Werke zu proben, die in zwei Stunden zur Aufführung kommen sollen. Ein gigantischer Anblick! Als die Dirigentin, Judith Kubitz, den Taktstab hebt und 230 junge Künstler ihre Anweisungen in Musik umsetzen, stockt regelrecht der Atem. Es ist überwältigend. Möglich wurde dieses beeindruckende Szenario durch eine Initiative des Landesverbandes der Musikschulen, des Landesmusikrates und Jeunesses Musikales Thüringen.
Anlässlich des Deutschen Musikschultages und des Landesmusikfestes Thüringen waren alle Kinder- und Jugendorchester der kommunalen Musikschulen vom 17. bis 19. Juni 2005 in Sondershausen zu einem Workshop eingeladen. Neben dem Eröffnungskonzert am Freitagabend im Achteckhaus des Schlosses, stand am Sonnabend intensive Probenarbeit in vier verschieden Kursen auf dem Programm, bereichert durch Angebote in Improvisation und Bodypercussion. Aber auch zwei Werke, die an der heimatlichen Musikschule bereits vorbereitet worden waren, sollten nun im großen Orchester für das Abschlusskonzert geprobt werden. Die Räume der an diesem Wochenende eröffneten Musikakademie boten für dieses Vorhaben beste Bedingungen und die jungen Künstler waren mit großem Eifer bei der Sache. Die Dozenten verstanden es ausgezeichnet, die Schüler zu motivieren und ihnen auch Ungewöhnliches näher zu bringen.
Sonntag, 19. Juni 2005, 14.45 Uhr, 30 Grad Celsius in der Sonne. Der Schlosshof hat sich mit Publikum gefüllt. Wer keinen Platz im Schatten findet, spannt zum Schutz seinen Schirm auf. Weniger Glück haben da die jungen Musiker, die für die nächsten 1 ½ Stunden der sengenden Sonne ausgesetzt sind.
Drei Schläge der Turmuhr signalisieren: es ist soweit! Das Konzert kann beginnen. Das Landesjugendorchester eröffnet den Reigen mit weltbekannten Filmmelodien. Danach bringen die aus den vier Kursen entstandenen Orchester – Junge Instrumentalisten, Klezmer-Musik, Leroy Anderson und neue Musik - die an diesem Wochenende erarbeiteten Werke zu Gehör. Eine kleine Gruppe von ca. 30 Schülern demonstriert, wie man Beethovens Neunte nur mit dem Körper interpretieren kann – eben "Bodypercussion".
 Und dann das große Finale: 230 junge Musiker bilden das Tutti-Orchester, das spontan den Beinamen "220V" erhalten hat, und machen mit Elliot Del Borgas "Hungarian Air and Dance" und Antonin Dvoraks "New World Symphony" das Konzert zu einem Erlebnis der Superlative! Tosender Applaus belohnt für die Mühen der vergangenen Tage. Von der Sonne gezeichnet, aber überglücklich begeben sich die Schülerinnen und Schüler auf die Heimreise. Im Gepäck viele, viele Erinnerungen an ein ereignisreiches Wochenende und den Wunsch: auf Wiedersehen im nächsten Jahr!
Kersten Weingart
Foto: Michael Beier

nach oben

 


 

Musikschule der Stadt Laatzen

 

Musik statt Freibad - 250 Besucher informierten sich

 

An den jungen Musikern der Streicherklasse der Grasdorfer Grundschule kann es nicht gelegen haben. „Das war ‚Alle meine Entchen’“ meint beim Tag der offenen Tür der Musikschule Laatzen ein Junge aus dem Publikum in ihrem Spiel erkannt zu haben. Das ist so nicht ganz richtig. Ein Mädchen aus der ersten Reihe weiß es besser. „Alle Vöglein sind schon da“, korrigiert sie. Klare Sache, das war auch deutlich zu hören. Denn obwohl die Schüler der Streicherklasse erst seit drei Monaten ihre Instrumente zu spielen lernen, kann sich der gemeinsame Auftritt der Zweitklässler durchaus schon hören lassen.

Rund 250 Besucher kamen am Sonnabend in die Grundschule Pestalozzistraße, in der die Musikschule ihr umfangreiches Angebot präsentierte. Die Streicherklasse beteiligte sich an einem kleinen Konzert, bei dem die unterschiedlichen Instrumente vorgestellt wurden, die an der Laatzener Musikschule unterrichtet werden.
Zuvor hatte die jüngsten Musikschüler gezeigt, was sie im Elementarunterricht bereits gelernt haben. Am spannendsten wurde es für die jungen Besucher aber zum Schluss, als die Instrumentenstreichelwiese eröffnet wurde, bei der die unterschiedlichen Klangkörper einmal ausprobiert werden durften.
Mit der Resonanz auf die Veranstaltung ist Musikschulleiter Ulrich Bernert zufrieden: „Ich hatte wegen des Wetters ja schon befürchtet, dass niemand kommt.“ Doch trotz strahlenden Sonnenscheins zogen die Besucher Informationen über die musikalische Ausbildung des Nachwuchses einem Besuch im Freibad vor.
„So ein schönes Wetter hätten wir einmal bei unserem Picknickkonzert haben sollen“, klagte Bernert dennoch mit Blick gen Himmel. Die Musikschulveranstaltung im Park der Sinne hatte am Freitag wegen Regens abgebrochen werden müssen.

Zeitungsartikel von Sascha Aust

nach oben

 

 

Konzert fällt ins Wasser - Abruptes Ende für Musikschüler

 

Laatzen. Regenschauer sorgten beim Picknickkonzert der Musikschule im Park der Sinne für ein kurzes Spiel. Schon nach einer halben Stunde musste das Konzert abgebrochen werden.
Bereits der Wind machte den Flötenschülern Schwierigkeiten und drohte die Notenblätter durcheinander zu wirbeln. Plötzlich setzte auch noch Regen ein. Dennoch ließen sich die jungen Musiker nicht vertreiben und spielten konzentriert "Eine kleine Nachtmusik" von Mozart zu Ende. Auch die Zuhörer verharrten zunächst trotz des schlechten Wetters und quittieren das Durchhaltevermögen der Kinder mit großem Applaus.
Erst zwei Klassen der Musikschule hatten am Freitagabend gespielt, als das Konzert abgebrochen werden musste. Das große Finale, der erste gemeinsame Auftritt der beiden Bläserensembles, fällt aus.
"Auf einen Schulbühne ist zu wenig Platz für die etwa 100 Musiker", sagt Musikschulleiter Ulrich Bernert. Durch die besondere Akustik im Park, wäre der Auftritt ein einmaliges Erlebnis gewesen.
Statt mit der Klanggewalt der Instrumente die Gäste zu verabschieden, endete das Konzert mit hektischen Abbauarbeiten. Etwa 300 Zuhörer waren gekommen, um in der idyllischen Kulisse begleitet von den Musikeinlagen der Schüler zu picknicken. Die Ränge der Freilichtbühne waren komplett besetzt. Etwa 200 Musiker, darunter das Kammerorchester, Blechbläser und das Blasorchester hatten für den Auftritt anlässlich des Bundesmusikschultages seit Wochen geprobt. "Die nächste Gelegenheit, die Musikklassen zu hören, bietet sich erst wieder beim Stadtfest", ergänzte Bernert enttäuscht.

Zeitungsartikel von Nadine Walter

nach oben


Kreismusikschule Uecker-Randow

 

Knirpsenkonzert lockt Besucher an

 

Musikschule Rund 200 Kinder spielten im Historischen U zum Knirpsenkonzert auf. Das Konzert war sehr gut besucht.

 

Pasewalk. Ein großes Gewusel gab es am Wochenende im Historischen U zu sehen. Rund 200 Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren zeigten dort beim Knirpsenkonzert, was sie in der musikalischen Früherziehung der Kreismusikschule gelernt haben. Anlässlich des deutschen Musikschultages begeisterten die jungen Musiker ihr Publikum unter anderem mit Gesang, Tanz und dem Spielen auf so genannten Orff-Instrumenten. Zu diesen gehören unter anderem Triangeln, Klanghölzer und kleine Trommeln. "Wir sind von Besucherandrang überwältigt. Statt den erwarteten 300 bis 350 Zuschauern sind rund 450 Leute erschienen. Das ist toll", freute sich die Leiterin der Kreismusikschule Uecker-Randow, Christiane Krüger.
Im Mittelpunkt des Programms stand das Singen von Kinderliedern. Auch Singspiele wie zum Beispiel "Die kluge Maus" und kleine Tänze wurden von den Kleinen zum Besten gegeben. Die Akteure waren in Begleitung ihrer Lehrer auf der Bühne, diese gaben ihren lampenfiebergeplagten Schützlingen Sicherheit. Im Kostüm des beißfreudigen kleinen Krokodils „Schnappi“ überreichte die neunjährige Tabea Siewert kleine Dankeschöngeschenke an die Mitwirkenden. Durchs Programm führte die Fachgruppenleiterin für musikalische Früherziehung. Kathleen Stage. Zur Verstärkung hatte sie zur Freude der Kinder die Handpuppe "Rabe Trixi" mitgebracht.
"Ich finde es toll, dass so ein Kinderkonzert organisiert wurde. Auch meinem Sohn hat es großen Spaß gemacht, sein Können auf der Bühne zu präsentieren", so eine stolze Mutter aus Pasewalk. "Sowohl den Kindern als auch uns Organisatoren hat das Knirpsenkonzert viel Spaß gemacht. Die Kinder haben alles gegeben", meinte Christiana Krüger. "Einen ganz herzlichen Dank möchte ich auch Fred Lüpke und seiner Mannschaft ausrichten, ohne sie hätte das hier nicht geklappt", resümierte Christiane Krüger.

 

Henriette Böhm
aus: Pasewalker Zeitung, 20. Juni 2005

 

 

 

 

nach oben

 

 

Gartenkonzert in Ueckermünde

 

 

 

Fotos: Christiane Krüger
nach oben

 


 

Musikschule der Hansestadt Greifswald

 

Vom schlauen Füchslein und stolzen Pfau
Die Musikschule der Hansestadt Greifswald feierte den Deutschen Musikschultag im Heimattierpark

 

Am 19. Juni 2005 lockten melodische Töne die Besucher in den Heimattierpark Greifswald. Die Musikschule der Hansestadt Greifswald veranstaltete unter dem Motto "Musik macht tierisch Spaß" ihr inzwischen traditionelles Fest im Tierpark. An diesem Wochenende konnte sie dieses Fest mit dem "Deutschen Musikschultag" verbinden. Zu Beginn übergab der Vorsitzende des Fördervereins Rudolf Kirchner der Musikschule eine Bratsche, ein Cello, ein Schlagzeug und einen Gitarrenverstärker. Auf drei Bühnen stellen dann über 200 Musikschülerinnen und -schüler einen repräsentativen Querschnitt des musikalischen und musikpädagogischen Schaffens vor. Die Kleinsten gaben u.a. mit dem "Tanzlied der Tiere" einen Einblick in die musikalische Früherziehung, das Kinderballett erzählte gemeinsam mit dem Kammerorchester die "Geschichte vom schlauen Füchslein".

Die großen und kleinen Ensemble, aber auch Solisten, der Musikschule unterhielten den ganzen Nachmittag über 700 Besucherinnen und Besucher. Als beim großen Abschlusskonzert der Bigband der stolze Pfau des Tierparks sein Rad schlug und in das Trompetensolo mit einstimmte, freuten sich alle Beteiligten über einen gelungen Nachmittag und waren sich einig, "Musik an der Musikschule Greifswald macht tierisch Spaß". Der Dank der Musikschule gilt auch den Eltern, die das Tierparkfest mit Kuchenspenden und tatkräftiger Betreuung einer Bastelstraße unterstützen.

Andreas Sappelt

 

 

 

nach oben
Musikschule des Westerwaldkreises

nach oben

Musikschulsuche

Finden Sie Ihre
Musikschule
Jetzt suchen

Musikschulsuche

Finden Sie Ihre Musikschule

Musikschulsuche

Finden Sie Ihre Musikschule

(c) Verband deutscher Musikschulen e.V., www.musikschulen.de
gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend