Schülerzahl und Altersverteilung

 

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Die Schülerzahl lag im Kalenderjahr 2016 bei über 1,45 Millionen. Über 752 000 Schülerinnen stehen ca. 564 000 Schülern gegenüber, zu über 135 000 Schülern wurden keine Angaben zum Geschlecht gemacht.


Die Musikschüler im Vorschulalter (Elementarbereich) stellen in etwa die Neuanmeldungen zur Musikalischen Früherziehung und zu den Musikalischen Angeboten für Kinder unter 4 Jahren dar, deren Teilnehmer dann natürlich auch in den Primarbereich „hineinwachsen“. Der prozentuale Anteil von 16,7% der Gesamtschülerzahl liegt in etwa so hoch wie im Vorjahr. Gerade im Elementarbereich können im Sinne einer demokratischen Chancengerechtigkeit kaum genug Anstrengungen unternommen werden, die Zahl der Schüler zu vermehren. Es ist zudem wissenschaftlich belegt und allgemein anerkannt, dass die praktische und theoretische Auseinandersetzung mit Musik den ganzen Menschen in seiner Persönlichkeitsentwicklung positiv prägt. Und besonders wirkungsvoll ist musikalische Bildung, wenn sie im Kinderalter stattfindet.


Wer dann ein Instrument erlernen will, bleibt auch nach den Elementarbereich-Angeboten weiter in der Musikschule, so dass der Anteil der Grundschulkinder (Primarbereich) mit knapp über 32% recht groß ist. Die Alterspyramide der Musikschulen nimmt dann kontinuierlich ab. Die Altersgruppe der 10- bis 14-Jährigen ist mit 25 % zwar noch vergleichbar groß, wobei hier jedoch eine längere Erfassungsspanne (5 Jahre) zugrunde liegt als im Primarbereich oder im Sekundarbereich II (jeweils 4 Jahre). Wenn auch nur relativ wenige Schüler bis zur Volljährigkeit (Sekundarbereich II) an den Musikschulen bleiben (ca. 10,3%), bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass die anderen gar nicht mehr musizieren: Der Ausbildungsweg an einer Musikschule kann jederzeit auf dem erreichten Stand verlassen werden, um dann in Schulorchestern, Musikvereinen, Chören, Spielgruppen usw. auch ohne weiteren Instrumentalunterricht musizieren zu können.


Der Anteil der Erwachsenen stabilisiert sich bundesweit schon seit vielen Jahren bei etwa 10% der Schüler. Dabei wird sichtbar, dass insbesondere die älteren Erwachsenen, mit stetigen Zuwächsen bei den Senioren (über 60 Jahre), sich dem aktiven Musizieren unter der kompetenten Anleitung der Musikschulen zuwenden: Eltern werden durch ihre Kinder, die begeisterte Musikschüler sind, zum Musizieren motiviert, ebenso ehemalige Musikschüler, die nach einer Pause ihr früher erlerntes Instrument wieder aufnehmen, ältere Neuanfänger, Senioren, die sinnvolle Lebensgestaltung und soziale Kontakte durch das Musizieren suchen. Die Musikschule ist ein Ort, an dem das „lebenslange Lernen“ praktiziert wird.

 

 

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