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11.10.2019 09:00 Uhr

Digitale Sounds in der Musikschule

Projektarbeit für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche

 

Die Verwendung von digitalen Medien in der kulturellen Bildung stellt die Musikschulen vor neue Herausforderungen. Der Fachtag "DIGITALE SOUNDS IN DER MUSIKSCHULE" thematisiert den Einsatz neuer digitaler Medien sowie deren Möglichkeiten in der musikalischen Arbeit mit bildungsbenachteiligten Kindern und Jugendlichen. Im Rahmen des Fachtages werden neue digitale Entwicklungen in der Musikpädagogik vorgestellt.

 

Neben der Vorstellung innovativer „Kultur macht stark“ Projekte veranstaltet die Emmerich-Smola-Musikschule und Musikakademie der Stadt Kaiserslautern einen praxisbezogenen Workshop und präsentiert musikbezogene digitale Anwendungen.

 

Termin: 11. Oktober 2019 (10.00 - 16.15 Uhr)

Veranstaltungsort: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"

 

Die Teilnahme am Fachtag ist für alle Interessierten offen. Eingeladen sind insbesondere alle musikalischen Fachkräfte, Musikschulleitungen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Bündnispartner.
 

 

Der Fachtag findet im Rahmen von „Kultur macht stark“ statt. Kosten für Teilnahme und Verpflegung fallen nicht an.   

 

zeitlicher

Ablauf

 Programm

10.00 – 10.30

Ankunft und Anmeldung

10.30 – 10.45

Begrüßung und Einführung ins Programm

VdM- Projektbüro, Bonn

10.45 – 11.30

App – Musik – Pädagogik

Prof. Dr. Godau, Fachhochschule Clara Hoffbauer Potsdam

11.30 – 12.15

Digitale Medien im Musikunterricht und deren Herausforderungen
Manfred Grunenberg, ehem. Leiter der Musikschule Bochum und Sprecher (des Netzwerks) der RuhrMusikschulen

 

12.15 – 13.00

Mittagspause*

13.00 – 14.00

Projektvorstellung: Smart:music@school

Ralph Lange, Lübecker Musikschule der GEMEINNÜTZIGEN

14.00 – 16.00

Workshop: Klangraum mit Apps 

Daniel Pereira, Elias Hörhammer, Emmerich-Smola-Musikschule der Stadt Kaiserslautern

16.00 - 16:15

Zeit für Nachfragen, Diskussionen

16.15 Offizielles Ende der Veranstaltung, Zeit für individuelle Beratung
  *Mittagessen wird kostenfrei gestellt
   

 

 

Prof. Dr. Marc Godau

 

Dr. Marc Godau

 

Dr. Marc Godau ist Professor für Musikpädagogik an der Fachhochschule Clara Hoffbauer Potsdam (https://www.fhchp.de/hochschule/personen/prof-dr-marc-godau/) und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Leuphana Universität Lüneburg (https://www.leuphana.de/institute/ikmv/personen/marc-godau.html). Er studierte Musikpädagogik und Germanistik an der Universität Potsdam. Sieben Jahre lang arbeitete er als Lehrer an Schulen in der Allgemein- und Erwachsenenbildung sowie an Musikschulen und in der Kulturellen Bildung. In seiner Dissertation untersuchte er selbstständige Lernprozesse beim Klassenmusizieren mit Populärer Musik. Er ist Mitbegründer Forschungsstelle Appmusik an der Universität der Künste Berlin (www.forschungsstelle.appmusik.de) und des Vereins app2music (www.app2music.de). Zu seinen Arbeits- und Forschungsschwerpunkte zählen technologievermitteltes Musiklernen in formalen und informellen Kontexten, Didaktik der Populären Musik, Materialität des Lernens und Professionalisierung von Musikpädagog_innen.

 

Kurzvita und Forschungsaktivitäten

 

Sein Vortrag fragt nach den Konsequenzen der Digitalisierung für musikpädagogische Praxis. Mit einem besonderen Fokus auf Musikapps soll erläutert werden, wie sich technologische Entwicklung auf Musik und Bildung im 21. Jahrhundert auswirken. Dabei liegt der Schwerpunkt des Vortrags weniger auf einer normativen Beschreibung einer vermeintlich guten oder gelingenden musikpädagogischen Praxis. Vielmehr sollen unterschiedliche Entwicklungen, divergierende Denkrichtungen sowie Beispiele aus musikpädagogischer Forschung und Bildungspraxis aufgezeigt und ins Verhältnis gesetzt werden. Damit soll aufgezeigt werden, worin das Potentiale und Herausforderungen bestehen, wenn Pädagog_innen Apps in ihren Musikschulunterricht integrieren. 

 

 

 

Manfred Grunenberg

 

 

 

Manfred Grunenberg wurde am 5. Juni 1952 in Flörsheim am Main geboren. Er schloss 1976 sein Studium der Schulmusik mit dem Hauptfach Gitarre in Frankfurt am Main ab. Im Alter von 25 Jahren begann der Musikpädagoge seine Tätigkeit als Leiter der städtischen Musikschule Rüsselsheim und hatte von 1980 bis 1983 den Vorsitz des Verbandes hessischer Musikschulen inne. An der Musikschule Bochum übernahm er 1983 die stellvertretende Leitung. 1985 engagierte er sich zudem am Institut für Waldorfpädagogik in Witten für den Aufbau eines studentischen Sinfonieorchesters, das er bis 1987 leitete. Seine Unterrichtstätigkeiten an der Musikschule umfassten Elementar- und Instrumentalunterricht sowie die Leitung verschiedener Ensembles.

 

Seit 1980 hielt Manfred Grunenberg zahlreiche Vorträge und Lehrgänge an Musikschulen, Musikhochschulen und Universitäten in ganz Deutschland. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Elementarunterricht, Solmisation, Neue Medien sowie Organisation und Strukturierung von Musikschulen. 1993 lehrte er für ein Semester als Lehrstuhlvertreter im Fach Musikpädagogik an der Universität Potsdam.

 

1996 wurde er zum Leiter der Musikschule Bochum ernannt. Gemeinsam mit der Zukunftsstiftung Bildung der GLS Treuhand entwickelte er 2001 das musikpädagogische Vorhaben „Jedem Kind ein Instrument“, das 2003 schließlich an den Bochumer Grundschulen umgesetzt wurde. Für die innovative Idee, sich in engster Kooperation mit den Grundschulen für die musikalische Bildung aller Kinder einzusetzen, erhielt das Projekt 2005 den Inventio-Preis des Deutschen Musikrats. 2006 folgten Auszeichnungen beim Ideenwettbewerb der NRW-Bank und der Jugendkulturpreis Nordrhein-Westfalen.

 

An den Erfolg des Bochumer Projektes anknüpfend war Manfred Grunenberg ab Sommer 2007 Vorstand und Programmleiter der „Stiftung Jedem Kind ein Instrument“, die von der Bundeskulturstiftung, dem Land NRW und der GLS-Treuhand getragen wurde. Er koordinierte mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Aufbau des JeKi-Programms im ganzen Ruhrgebiet als Kooperationsprojekt der Kulturhauptstadt Ruhr.2010.

Nach Abschluss der Aufbauarbeit kehrte er zur Stadt Bochum zurück und arbeitete seit August 2011 wieder als Leiter der Musikschule. Am 31. Dezember 2017 trat er in den Ruhestand.

 

Seither sind seine Arbeitsschwerpunkte:

  • Musik mit Geflüchteten (Musikalische Lernbegleitung)
  • Digitalisierung an Musikschulen
  • Gestaltung und Hosting von Internetseiten
  • Sprecher des Netzwerks RuhrMusikschulen

 

Veröffentlichungen:
Handbuch Relative Solmisation, 1998, Schott-Verlag, mit Malte Heygster

Musikalische Lernbegleitung, 2018, www.MusikalischeLernbegleitung.de, LVdM-NRW

Musikalische Lernbegleitung, in: Barth, D., (Hrsg.): Musik – Sprache – Identität

Zahlreiche Beiträge in Fachzeitschriften

 


Preis: kostenfrei
Abendkasse: Nein

Anmeldung online

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Veranstaltungsort

Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"
Strasse: Petersstraße 43
Ort: 04109 Leipzig

Veranstalter

VdM Verband deutscher Musikschulen
Ansprechpartner: Stefan Ohm
Strasse: Plittersdorfer Str. 93
Ort: 53173 Bonn
Tel.: 0228 / 95706-0
Fax.: 0228 / 95706-33
E-Mail: vdm@musikschulen.de
Internet: http://www.musikschulen.de
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(c) Verband deutscher Musikschulen e.V., www.musikschulen.de
gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
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