17.08.2017 | Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden e.V.

Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden soll städtische Musikschule werden

Starkes Bekenntnis für die kulturelle Bildung der Kinder und Jugendlichen in Dresden: Für das derzeit als Verein geführte Heinrich-Schütz-Konservatorium (HSKD) soll zum 1. Januar 2018 ein Eigenbetrieb der Landeshauptstadt gegründet werden. Finanzbürgermeister Peter Lames und Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch haben am 16. August die Entscheidungsvorlage für den Stadtrat in einer Pressekonferenz vorgestellt.

 

Die Vorlage beinhaltet neben der Kommunalisierung auch den Vertrag, dass das Personal übernommen wird. Der Ausschuss für Kultur und Tourismus übernimmt die Aufgaben des Betriebsausschusses für den neuen Eigenbetrieb. Lames, der als Beigeordneter neben den Finanzen auch das städtische Personal verantwortet, betont: „Diese Entscheidung zeigt Respekt für die gute Arbeit der Musikschule in den vergangenen Jahren. Das ist eine hohe Motivation für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konservatoriums.“

 

In kommunaler Trägerschaft gewinnt das HSKD durch stabile Finanzen mehr Planungssicherheit. Der Personaletat soll aufgestockt werden. Mit höheren Honorarsätzen von durchschnittlich 25 Euro pro Unterrichtsstunde und neuen Stellen im pädagogischen Bereich unterstreicht die Stadtverwaltung ihr Bekenntnis zum Konservatorium und seiner Arbeit. Lames dazu: „Die Kultur- und Bildungsstadt Dresden steht zu ihrer eigenen Verantwortung in der musikalischen Bildung. Dazu gehört auch die entsprechende Prioritätensetzung bei der finanziellen Ausstattung. Seit 2013 wurde viel erreicht. Jetzt ist die Eigenbetriebsgründung die Grundlage, das musikalische Angebot qualitativ und in seiner sozialen Reichweite zu verstetigen. Musik ist der Schlüssel zu Bildung, unabhängig von sozialer Herkunft.“

 

Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch: „Die Gründung des Eigenbetriebs Städtische Musikschule und deren Rekommunalisierung ist ein Meilenstein für das Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden. Damit ist die Einrichtung für die nächsten Jahre gut aufgestellt. Der Weg dahin war geprägt von einem vertrauensvollen Miteinander zwischen Stadtrat, Verwaltung und Schulleitung, wofür ich meinen Dank ausspreche. Die konzeptionelle und strukturelle Weiterentwicklung der Musikschule in einer wachsenden Stadt wie Dresden wird uns in den nächsten Jahren beschäftigen. Dem muss der Stadtrat im Rahmen künftiger Haushaltsverhandlungen gerecht werden, um qualitativ hochwertige musikalische Bildung und Ensemblearbeit anbieten zu können.“

 

In der Außenwirkung soll das HSKD als wichtigste und größte Musikschule in Dresden mehr Aufmerksamkeit erfahren. Gleichzeitig erhofft sich das HSKD eine verstärkte Zusammenarbeit im Netzwerk der Stadt, z. B. mit dem Theater der Jungen Generation, der Staatsoperette, der Dresdner Philharmonie und dem Festspielhaus Hellerau. Auch verwaltungsintern kann sich das HSKD als Eigenbetrieb besser vernetzen, beispielsweise mit dem Kulturamt und dem Schulverwaltungsamt.

 

Quelle: Landeshauptstadt Dresden


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