11.04.2017 | VdM Verband deutscher Musikschulen

Angolanische Gäste bei der Deutschen Streicherphilharmonie

Zwei Mitglieder des "Orchestra Kaposoka" nehmen an der Osterarbeitsphase des jüngsten Bundesauswahlorchesters teil

Das Orchestra Kaposoka aus Luanda/Angola. Foto: Orchestra
Kaposoka

Durch das Engagement von Claudia Beyer, Mitglied des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin und Bratschendozentin der Deutschen Streicherphilharmonie (DSP), ist in den vergangenen Monaten ein sehr interessanter Kontakt zum ersten Jugendstreichorchester in Angola entstanden. Das „Orchestra Kaposoka“ wurde 2008 als soziales Projekt für sozial benachteiligte Kinder des Bezirkes Samba in Luanda  gegründet und steht unter der besonderen Obhut des Präsidenten von Angola. Verschiedene Konzertreisen haben das Orchester bereits nach Spanien, Italien und Japan geführt, wo die jungen Musikerinnen und Musiker das Konzertpublikum ähnlich wie beim weltweit renommierten venezolanischen Musikprojekt „El Sistema“ beeindruckten.

 

Lukas Sieber, ehemaliges Mitglied der DSP-Cellogruppe, war mit seinem sehr erfolgreichen „Aris Quartett“ im Juli 2016 für eine Woche auf Einladung des Goethe-Instituts zu Gast in Luanda, um dort gemeinsam mit dem Orchestra Kaposoka zu proben, zu musizieren und zu konzertieren. Dem Goethe-Institut hat Sieber den 20-jährigen Toni (Konzertmeister) und den 18-jährigen Cristiano (Cellist) für eine besondere Förderung empfohlen. Durch den Kontakt zwischen Claudia Beyer und Lukas Sieber ist in diesem Zusammenhang die Deutsche Streicherphilharmonie „ins Spiel gekommen“ und Toni und Cristiano werden nun an der Osterarbeitsphase der DSP teilnehmen, die vom 17. bis 24. April nach Blankenburg/Harz, Bad Kissingen und Bad Lauchstädt führt.


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