Informationen zum Thema Corona-Krise und Musikschulen

Informationen für Musikschulen

Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 25. November 2020
Angesichts der unverändert hohen Infektionszahlen haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder beschlossen, die am 28.Oktober 2020 für November beschlossenen Maßnahmen bis zum 20. Dezember 2020 bundesweit zu verlängern und teilweise zu verschärfen.

Beschluss zur Bekämpfung der SARS-Cov2-19-Pandemie

Weitere Informationen der Bundesregierung

 

 

Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 28. Oktober 2020:

Ab dem 2. November 2020 treten deutschlandweit die unter https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/buerokratieabbau/videokonferenz-der-bundeskanzlerin-mit-den-regierungschefinnen-und-regierungschefs-der-laender-am-28-oktober-2020-1805248 veröffentlichten zusätzliche Maßnahmen in Kraft. Die Maßnahmen werden bis Ende November 2020 befristet. Nach Ablauf von zwei Wochen wollen die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder sich erneut beraten und die durch die Maßnahmen erreichten Ziele beurteilen und notwendige Anpassungen vornehmen.

Zu den Ergebnissen der Bund-Länder-Beratungen am 28. Oktober 2020

► Informationen zu Regelungen bei einer Anordnung von Quarantäne durch das zuständige Gesundheitsamt sowie angeordneten Musikschulschließungen (u.a. Fragen und Antworten zu Unterrichtsausfall / Erstattungsanspruch / Unterrichtsgebühren und- entgelte / Online-Unterricht sowie Muster-Einverständniserklärung für Online-Unterricht) finden VdM-Mitgliedschulen im VdM-Mitgliederbereich unter dem Menüpunkt "Dokumente" (Rubrik: "Musikschulorganisation und Recht").
Musikschulen wenden sich bei konkreten individuellen Anfragen zur Coronavirus-Krise bitte an die örtlichen Gesundheitsämter (das jeweils zuständige Gesundheitsamt kann über den folgenden Link des Robert Koch Instituts gefunden werden: https://tools.rki.de/PLZTool) oder an die jeweils anderweitige zuständige Behörde sowie insbesondere bei Fragen zu Entschädigungen, finanziellen Hilfen etc. an ihren Träger bzw. ihre zuständige Dienststelle.
Lehrkräfte (auch Honorarlehrkräfte) wenden sich hinsichtlich Fragen zur Corona-Krise bitte ebenfalls an Ihre Musikschule oder deren Träger. (Hinweis: Der VdM als Fach- und Trägerverband der öffentlichen Musikschulen berät nur seine Mitglieder, nicht aber einzelne Lehrkräfte oder private Musikschulen).

Corona-Hilfe

1) Finanzielle Hilfen in Bund und Ländern

2) Informationen der Landesverbände der Musikschulen im VdM

3) Informationen der GEMA

4) Informationen und Stellungnahmen weiterer Institutionen und Verbände

5) Arbeits- und arbeitsschutzrechtliche Fragen

6) Weiterführende Informationen

7) Hygienemaßnahmen

8) Musik steht aktuell hoch im Kurs! (Ein Elternzitat)

 

Die Schließung der Musikschulen aufgrund der Corona-Pandemie führt für viele Musikschulen, Musikschullehrkräfte und -mitarbeiter zu Unsicherheiten gerade auch hinsichtlich massiver finanzieller Einbußen.

An dieser Stelle finden Sie Informationen, die helfen können, die Krise zu bewältigen.

 

1) Finanzielle Hilfen in Bund und Ländern

a) Hilfsmaßnahmen des Bundes

Hilfen für Künstler und Kreative: Überblick über Hilfsmaßnahmen für Künstlerinnen und Künstler der Bundesregierung, der Kulturstaatsministerin (BKM) sowie weitere Initiativen der Bundesländer, der Verwertungsgesellschaften wie der GEMA sowie der GKV (Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen).
 

Maßnahmen der Bundesregierung:

Das Maßnahmenpaket der Bundesregierung wurde am 25. März 2020 im Bundestag und am 27. März 2020 im Bundesrat verabschiedet. Ziel der Bundesregierung ist es, dass die Hilfen möglichst schnell bei den Antragstellern ankommen.

► Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld
Antworten zu „Fragen zur Kurzarbeit und zum Kurzarbeitergeld“ von RA Markus Hannen (Rechtsberatung des VdM) können Sie im VdM-Mitgliederbereich unter dem Menüpunkt „Dokumente“, Rubrik „Musikschulorganisation und Info Recht“ abrufen.

b) Angebote auf Länderebene

Zahlreiche Bundesländer haben spezifische Hilfsprogramme und -maßnahmen für die Kultur- und Kreativwirtschaft beschlossen. Diese Programme können neben den Bundeshilfen in Anspruch genommen werden, solange keine Überkompensation erfolgt.
Nähere Informationen finden Sie hier:

 

 

Weitere Informationen zu Hilfsangeboten in den einzelnen Bundesländern: Kreative Deutschland, der Bundesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Deutschland, bietet einen laufend aktualisierten Überblick über Hilfsangebote in den einzelnen Bundesländern.

 

 

2) Informationen der Landesverbände der Musikschulen im VdM

Informationen der Landesverbände der Musikschulen finden Sie auf den jeweiligen Internetseiten oder internen Mitgliederbereichen der Landesverbände: Internetseiten der Landesverbände der Musikschulen im VdM

 

 

3) Informationen der GEMA

Informationen der GEMA u.a. zu automatischen Abbuchungen, Umgang mit Lizenzverträgen, Absage von Veranstaltungen, allgemeine Informationen für Kunden, Live-Stream von Veranstaltungen finden Sie hier: Coronavirus: Informationen der GEMA für Musiknutzer

 

 

4) Informationen und Stellungnahmen weiterer Institutionen und Verbände

 

 

5) Arbeits- und arbeitsschutzrechtliche Fragen

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS): Coronavirus: Arbeits- und arbeitschutzrechtliche Fragen zum Coronavirus (SARS-Cov-2)

 

 

6) Weiterführende Informationen

 

 

 

  • „10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung“ von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV), dem Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e.V. (VDBW) und dem Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e.V. (VDSI), veröffentlicht unter https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/2054.

 

 

 

 
Foto: freepik.com

 

7) Hygienemaßnahmen

Die Gesundheitsämter empfehlen, sich an die Hygienemaßnahmen zu halten, die auch vor einer Influenza-Infektion schützen.

Dazu gehören:

 

  • kein Händegeben, regelmäßiges Händewaschen mit Seife (mehrmals täglich 20 bis 30 Sekunden),
  • nicht mit den Händen ins Gesicht fassen,
  • Abstand wahren, vor allem zu Personen mit Atemwegsbeschwerden
  • sowie die Husten- und Nießetikette einzuhalten (nicht in den Raum und nicht in die Hand husten bzw. nießen, sondern in die Ellenbeuge oder in ein Einmaltaschentuch; das Taschentuch dann entsorgen).
  • Geschlossene Räume sollten drei- bis viermal täglich für jeweils zehn Minuten gelüftet werden. Dadurch wird die Zahl der Viren in der Luft verringert und ein Austrocknen der Mund- und Nasenschleimhäute verhindert.
  • Bedeutung der Luftfeuchtigkeit in Räumen: Forscher des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung (TROPOS) in Leipzig haben gemeinsam mit Wissenschaftlern des CSIR-National Physical Laboratory in Neu-Delhi außerdem herausgefunden, dass die Ausbreitung des Coronavirus stark von der Luftfeuchtigkeit in Räumen abhängt. Diese sollte nicht unter 40 Prozent liegen (Meldungen vom 20.08.2020, https://www.mdr.de/sachsen/leipzig/leipzig-leipzig-land/niedrige-luftfeuchtigkeit-corona-uebertragung-100.html; https://www.tagesschau.de/inland/corona-luftfeuchtigkeit-101.html).
  • Personen sollen einen Abstand von mindestens 1,5 bis 2 Metern zueinander einhalten.

 

 

8) Musik steht aktuell hoch im Kurs!

Ein Elternzitat zu Musikschulunterricht in Zeiten von Corona:

 

"… Nichts liegt mir ferner, als die aktuelle Situation schönzureden, aber ich finde, für Instrumentallehrer hat sie einen wirklich positiven Effekt. Wer sein Instrument nicht gerade hasst, der entdeckt gerade wie schön es ist, sich damit zu beschäftigen und Musik zu machen. Instrumentalunterricht ist zum einzigen Hobby mutiert, das weiterläuft. Hier bei uns ist bislang weder eine Ballettlehrerin noch ein Basketballtrainerteam aufgelaufen. Auch die Pfadfinder sind auf abgetauchten Pfaden unterwegs. Aber Klavier- und Schlagzeuglehrer halten die Stellung. Das ist echt cool!

 

Und als Eltern muss man gar nichts machen! Die Kinder beschäftigen sich aus Eigenengagement mit ihrem Instrument! Endlich erlebt man, warum 'das Kind bei der Stange halten' nicht so verkehrt war. Auch echt cool!

 

Also: Musik steht aktuell hoch im Kurs! Danke, dass Sie weiterunterrichten!

…..“

 

 

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(c) Verband deutscher Musikschulen e.V., www.musikschulen.de
gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
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