DEUTSCHER MUSIKSCHULTAG
Einen großen musikalischen Erlebnishorizont eröffnete die Musikschule der Stadt Pinneberg anlässlich des Deutschen Musikschultages: Unter dem Motto "Musik verbindet" wurde die Komposition "Promenade – Dat Du min Leevsten büst" von Prof. Helmut W. Erdmann in der Kreisstadt uraufgeführt. In einem klingenden Parcours fügten unterschiedliche Instrumentalgruppen, das Orchester, der Chor und singende Veranstaltungsbesucher die verschiedenen Werkabschnitte aneinander. Derart knüpften alle Beteiligten ein langes tönendes Band, das vom Rathausvorplatz bis in den Sitzungssaal reichte. Miteinander wandelten sie durch alle Stationen des Konzerts.
Kompositorischer Gegenstand bildeten zwei gegensätzliche Paare: Auf der einen Seite repräsentierte eine instrumentale Fuge die Musik der Gegenwart und andererseits bot das plattdeutsche Lied "Dat Du min Leevsten büst" den Bezug zur Tradition der Musik Schleswig-Holsteins. In dieser Kombination fanden zwei musikalische Stile zueinander, wobei sich das Lied im Laufe der Aufführung durch aleatorische Einschübe auflöste, in denen die Musikschüler ihre musikalischen Freiheiten sehr bewusst zu nutzen verstanden. Im Finale setzte das Jugendorchester aus 18 Fragmenten das Lied wieder zusammen ehe es nach der "Promenade" Gemeinsamkeit entfaltete, indem Ausführende und Besucher sich musikalisch vereinten: Während das Orchester und der Chor das Lied intonierten stimmten die Besucher in die bekannte Melodie ein. Die zeitgenössische Komposition von Erdmann vermochte selbst im überfüllten Veranstaltungssaal eine Brücke zu den musikalischen Wurzeln zu schlagen. Dabei erlebten Musikschüler aller Altersgruppen eine bemerkenswerte Gemeinsamkeit, die die Botschaft des Tages plastisch werden ließ. Eine Aktion, die in jeder Hinsicht die vielschichtigen Facetten des Musizierens miteinander korrespondieren lässt, wird aus sich selbst heraus verstehbar. Außer- und innermusikalische Prozesse fügten sich zu einer großen Aussage: Musikschule verbindet!
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Am Samstag, den 18. Juni 2005, feierten die Musikschule Unterhaching e.V. und die Musikschule Neubiberg gemeinsam den Deutschen Musikschultag 2005 auf dem Gelände der Anton Schrobenhauser-Stiftung "KIDS TO LIFE", Sternstr. 8 in Unterhaching im Rahmen der Bundesgartenschau 2005.
In diesem Jahr fand der Deutsche Musikschultag zum ersten Mal in Zusammenarbeit mit der Anton Schrobenhauser-Stiftung "KIDS TO LIFE" statt. Seit gut zwei Jahren unterstützt die Stiftung bedürftige Kinder, welche vorwiegend in Heimen leben. Das therapeutische "Kids- Gelände" in Unterhaching bietet den Kindern die Möglichkeit, unter pädagogischer Betreuung ihre Frei- und Ferienzeit zu verbringen und therapeutisch auf das Leben vorbereitet zu werden, auch auf den Weg ins Berufsleben. Hier können die Kinder Sport treiben, Tiere beherbergen und pflegen, Gemüse anbauen, handwerkliche Fähigkeiten erlangen oder ihre musischen Talente ausschöpfen.
Die Veranstaltung, begann um 11.15 Uhr und endete gegen 18.00 Uhr. Den Auftakt machten die Jüngsten der Musikschule, gefolgt von zünftiger Volksmusik zum Mittagessen, Gesangs-, Bläser-, Streicher und Tanz Aufführungen sowie zum Schluss ein Rockworkshop bildeten das Rahmenprogramm.
Während der gesamten Veranstaltung bestand Gelegenheit, sich über Möglichkeiten der instrumentalen bzw. vokalen Ausbildung an der Musikschule zu informieren sowie verschiedene Instrumente auszuprobieren. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.
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Allgemeine Zeitung, Ingelheim, 22.6.2005
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Sonntag, 19. Juni 2005, 13.00 Uhr, Schlosshof Sondershausen. Die Vorbereitungen für das Abschlusskonzert laufen. Ein riesiges Orchester, bestehend aus 7 Ensembles der Thüringer Musikschulen, dem Landesjugendorchester und einzelnen Instrumentalisten, hat Platz genommen, um noch einmal die Werke zu proben, die in zwei Stunden zur Aufführung kommen sollen. Ein gigantischer Anblick! Als die Dirigentin, Judith Kubitz, den Taktstab hebt und 230 junge Künstler ihre Anweisungen in Musik umsetzen, stockt regelrecht der Atem. Es ist überwältigend. Möglich wurde dieses beeindruckende Szenario durch eine Initiative des Landesverbandes der Musikschulen, des Landesmusikrates und Jeunesses Musikales Thüringen. Rund 250 Besucher kamen am Sonnabend in die Grundschule Pestalozzistraße, in der die Musikschule ihr umfangreiches Angebot präsentierte. Die Streicherklasse beteiligte sich an einem kleinen Konzert, bei dem die unterschiedlichen Instrumente vorgestellt wurden, die an der Laatzener Musikschule unterrichtet werden.
Zuvor hatte die jüngsten Musikschüler gezeigt, was sie im Elementarunterricht bereits gelernt haben. Am spannendsten wurde es für die jungen Besucher aber zum Schluss, als die Instrumentenstreichelwiese eröffnet wurde, bei der die unterschiedlichen Klangkörper einmal ausprobiert werden durften.
Mit der Resonanz auf die Veranstaltung ist Musikschulleiter Ulrich Bernert zufrieden: „Ich hatte wegen des Wetters ja schon befürchtet, dass niemand kommt.“ Doch trotz strahlenden Sonnenscheins zogen die Besucher Informationen über die musikalische Ausbildung des Nachwuchses einem Besuch im Freibad vor.
„So ein schönes Wetter hätten wir einmal bei unserem Picknickkonzert haben sollen“, klagte Bernert dennoch mit Blick gen Himmel. Die Musikschulveranstaltung im Park der Sinne hatte am Freitag wegen Regens abgebrochen werden müssen.
Zeitungsartikel von Sascha Aust
Laatzen. Regenschauer sorgten beim Picknickkonzert der Musikschule im Park der Sinne für ein kurzes Spiel. Schon nach einer halben Stunde musste das Konzert abgebrochen werden.
Bereits der Wind machte den Flötenschülern Schwierigkeiten und drohte die Notenblätter durcheinander zu wirbeln. Plötzlich setzte auch noch Regen ein. Dennoch ließen sich die jungen Musiker nicht vertreiben und spielten konzentriert "Eine kleine Nachtmusik" von Mozart zu Ende. Auch die Zuhörer verharrten zunächst trotz des schlechten Wetters und quittieren das Durchhaltevermögen der Kinder mit großem Applaus.
Erst zwei Klassen der Musikschule hatten am Freitagabend gespielt, als das Konzert abgebrochen werden musste. Das große Finale, der erste gemeinsame Auftritt der beiden Bläserensembles, fällt aus.
"Auf einen Schulbühne ist zu wenig Platz für die etwa 100 Musiker", sagt Musikschulleiter Ulrich Bernert. Durch die besondere Akustik im Park, wäre der Auftritt ein einmaliges Erlebnis gewesen.
Statt mit der Klanggewalt der Instrumente die Gäste zu verabschieden, endete das Konzert mit hektischen Abbauarbeiten. Etwa 300 Zuhörer waren gekommen, um in der idyllischen Kulisse begleitet von den Musikeinlagen der Schüler zu picknicken. Die Ränge der Freilichtbühne waren komplett besetzt. Etwa 200 Musiker, darunter das Kammerorchester, Blechbläser und das Blasorchester hatten für den Auftritt anlässlich des Bundesmusikschultages seit Wochen geprobt. "Die nächste Gelegenheit, die Musikklassen zu hören, bietet sich erst wieder beim Stadtfest", ergänzte Bernert enttäuscht.
Zeitungsartikel von Nadine Walter
Kreismusikschule Uecker-Randow
Musikschule Rund 200 Kinder spielten im Historischen U zum Knirpsenkonzert auf. Das Konzert war sehr gut besucht.
Pasewalk. Ein großes Gewusel gab es am Wochenende im Historischen U zu sehen. Rund 200 Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren zeigten dort beim Knirpsenkonzert, was sie in der musikalischen Früherziehung der Kreismusikschule gelernt haben. Anlässlich des deutschen Musikschultages begeisterten die jungen Musiker ihr Publikum unter anderem mit Gesang, Tanz und dem Spielen auf so genannten Orff-Instrumenten. Zu diesen gehören unter anderem Triangeln, Klanghölzer und kleine Trommeln. "Wir sind von Besucherandrang überwältigt. Statt den erwarteten 300 bis 350 Zuschauern sind rund 450 Leute erschienen. Das ist toll", freute sich die Leiterin der Kreismusikschule Uecker-Randow, Christiane Krüger.
Im Mittelpunkt des Programms stand das Singen von Kinderliedern. Auch Singspiele wie zum Beispiel "Die kluge Maus" und kleine Tänze wurden von den Kleinen zum Besten gegeben. Die Akteure waren in Begleitung ihrer Lehrer auf der Bühne, diese gaben ihren lampenfiebergeplagten Schützlingen Sicherheit. Im Kostüm des beißfreudigen kleinen Krokodils „Schnappi“ überreichte die neunjährige Tabea Siewert kleine Dankeschöngeschenke an die Mitwirkenden. Durchs Programm führte die Fachgruppenleiterin für musikalische Früherziehung. Kathleen Stage. Zur Verstärkung hatte sie zur Freude der Kinder die Handpuppe "Rabe Trixi" mitgebracht.
"Ich finde es toll, dass so ein Kinderkonzert organisiert wurde. Auch meinem Sohn hat es großen Spaß gemacht, sein Können auf der Bühne zu präsentieren", so eine stolze Mutter aus Pasewalk. "Sowohl den Kindern als auch uns Organisatoren hat das Knirpsenkonzert viel Spaß gemacht. Die Kinder haben alles gegeben", meinte Christiana Krüger. "Einen ganz herzlichen Dank möchte ich auch Fred Lüpke und seiner Mannschaft ausrichten, ohne sie hätte das hier nicht geklappt", resümierte Christiane Krüger.
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Am 19. Juni 2005 lockten melodische Töne die Besucher in den Heimattierpark Greifswald. Die Musikschule der Hansestadt Greifswald veranstaltete unter dem Motto "Musik macht tierisch Spaß" ihr inzwischen traditionelles Fest im Tierpark. An diesem Wochenende konnte sie dieses Fest mit dem "Deutschen Musikschultag" verbinden. Zu Beginn übergab der Vorsitzende des Fördervereins Rudolf Kirchner der Musikschule eine Bratsche, ein Cello, ein Schlagzeug und einen Gitarrenverstärker. Auf drei Bühnen stellen dann über 200 Musikschülerinnen und -schüler einen repräsentativen Querschnitt des musikalischen und musikpädagogischen Schaffens vor. Die Kleinsten gaben u.a. mit dem "Tanzlied der Tiere" einen Einblick in die musikalische Früherziehung, das Kinderballett erzählte gemeinsam mit dem Kammerorchester die "Geschichte vom schlauen Füchslein".
Die großen und kleinen Ensemble, aber auch Solisten, der Musikschule unterhielten den ganzen Nachmittag über 700 Besucherinnen und Besucher. Als beim großen Abschlusskonzert der Bigband der stolze Pfau des Tierparks sein Rad schlug und in das Trompetensolo mit einstimmte, freuten sich alle Beteiligten über einen gelungen Nachmittag und waren sich einig, "Musik an der Musikschule Greifswald macht tierisch Spaß". Der Dank der Musikschule gilt auch den Eltern, die das Tierparkfest mit Kuchenspenden und tatkräftiger Betreuung einer Bastelstraße unterstützen.
Andreas Sappelt
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