LEOPOLD
|
|
Gärtner und Schmitz, zwei Detektive für "Ermittlungen aller Art", werden vom Vater des Jungen mit der Suche beauftragt und sind zunehmend beunruhigt. Die Spur führt sie immer wieder zu Tschaikowsky – sein Tagebuch liegt aufgeschlagen auf Matthias' Bett, eine CD mit seiner Musik findet sich im CD-Player. Musikliebhaber Gärtner weiß, dass der Tod des Komponisten nie endgültig aufgeklärt werden konnte, und überzeugt auch seinen knallharten Partner Schmitz allmählich davon, dass die Lösung ihres Falles in der Biografie Tschaikowskys zu suchen ist.
In der Form von Serienkrimis als spannende Ermittlungsgeschichten inszeniert, bringen bisher drei Produktionen der Deutschen Grammophon ihren jungen Hörern einmal ganz anders und ohne jegliche Schulmeisterei "klassische" Komponisten näher. Ihre Lebensläufe verbinden sich nahtlos mit der Detektivstory, Ausschnitte aus ihren Kompositionen sind als Hörspielmusik dramaturgisch überzeugend eingebunden (alle Stücke werden im Anschluss an das Hörspiel noch einmal "konzertant" in voller Länge gespielt). Eine gelungene Idee fern ausgetretener Pfade.
Für interessierte Lehrer sind Begleithefte mit Unterrichtsanregungen erhältlich bei MoPäd, Verlag Moderne Pädagogik, Goebenstr. 8, 28 209 Bremen, Tel. 0421/ 34 39 29.
(Siehe auch „Schlussakkord im Irrenhaus“ und „Totenschädel sprechen nicht“)
Verband deutscher Musikschulen, Plittersdorfer Str. 93, 53173 Bonn
Tel. 02 28 / 95 70 6-0, Fax 02 28 / 95 70 6-33, vdm@musikschulen.de